Ein Patent von Sony beim zuständigen amerikanischen Amt zeigt das Konzept einer neuen VR-Brille, die einige Probleme vom, heutigen Virtual Reality lösen könnte.

 

PlayStation 5

Facts 

Mit dem baldigen Erscheinen der PS5 ist es logisch, dass Sony sich auch in Sachen Virtual Reality weiterentwickeln will. Das am 12. Dezember 2019 beim US Patent & Trademark Office eingereichte Dokument könnte also durchaus erste Ideen für eine PlayStation VR 2 zeigen.

Eines der aktuell größeren Probleme von VR-Systeme ist, zu bestimmen, ob das HMD („Head-Mountable-Display“) korrekt auf dem Kopf des Nutzers sitzt. Oder anders gesagt: Ob das Display richtig auf eurem Kopf sitzt, damit ihr die Welt im Spiel so seht, wie es sein soll.

Zur Zeit wird die richtige Position noch über das Tracken der Pupille des Nutzers bestimmt. Eine Kamera macht Bilder von den Augen des Trägers und versucht so zu ermitteln, ob das Display richtig sitzt. Das funktioniert allerdings nicht, wenn die Augen des Nutzers nicht im Blickwinkel der Kamera sind. Das Tragen von Brillen oder Kontaktlinsen erschwert diese Methode zusätzlich.

Sonys neue VR-Brille soll Ultraschall benutzen, um die Position der Augen zu bestimmen. In einer Skizze soll das derart aussehen:

Das Patent enthält noch weitere wichtige Neuerungen. So sollen zum Beispiel die Reflexionen im Auge des Nutzers verringert werden. Die wichtigste Verbesserung ist aber die kabellose Verbindung zur einer PS5.

Wie es mit Patenten aber immer der Fall ist, bleibt abzuwarten, ob aus der Idee am Ende ein Produkt wird – und welche der Neuerungen tatsächlich umgesetzt werden können.

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11 Probleme, mit denen VR auch heute noch zu kämpfen hat

Wie sind eure Erfahrungen im Bereich Virtual Reality? Wo seht ihr die größten Probleme bei der aktuellen Technik, die umgehend von den Herstellern gelöst werden sollten? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.