Renderbilder vom iPhone 11 waren gestern: Smartphone-Dummys im Hands-On-Vergleich

Holger Eilhard 8

Das Design des angeblichen iPhone 11 wird sich vermutlich nur unwesentlich vom aktuellen iPhone XS und XR unterscheiden. Einen genaueren Blick auf die derzeit erwarteten Änderungen, die primär das Kamerasystem betreffen, gibt es nun dank neuer iPhone-11-Dummys.

iPhone 11: Abgeflachter Kamerabuckel im Quadrat

Seit einigen Monaten gibt es immer wieder Gerüchte zum Design der für September erwarteten iPhone-Modelle. Wie Apple seine neuen Smartphones nennen wird, ist bislang jedoch nicht bekannt; die Spekulationen reichen von iPhone 11 bis gar iPhone XI. Marques Brownlee, besser bekannt als MKBHD, hat nun vom bekannten Hardware-Leaker Sonny Dickson eine Reihe neuer Dummys erhalten, welche einen besseren Eindruck des erwarteten Designs erlauben.

Auf der Rückseite der Dummys befindet sich gemäß aktueller Gerüchte und Insider-Informationen ein quadratisches Kamerasystem mit drei Sensoren und Objektiven. Brownlee vergleicht das neue Design mit den Rückseiten aktueller Android-Smartphones wie dem Huawei Mate 20 Pro, welches ebenfalls drei Kameras und einen Blitz in einem abgerundeten Quadrat unterbringt.

Im Gegensatz zum Huawei-Smartphone ist der Buckel im Apple-Handy deutlich prägnanter. Gleichzeitig sind die Seiten des Kameramoduls aber flacher und runder als in aktuellen iPhone-Modellen. Unklar ist aber, ob das Modul weiterhin komplett schwarz sein wird oder ob Apple zwischen Objektiven und Blitz zur Gehäusefarbe greifen wird. Dies würde die drei einzelnen Kameras deutlich sichtbarer machen.

Hier ist der Videovergleich der neuen iPhone-11-Dummys:

iPhone 11R: Zwei Kameras auf der Rückseite

MKBHD hat neben den Nachfolgern des iPhone XS auch einen Dummy vom iPhone 11R erhalten. Das 11R weist auf der Rückseite eine stärkere Ähnlichkeit zu den beiden Geschwistern auf, als es noch beim iPhone XR und XS der Fall ist. So sind die nun zwei Kameras des neuen Einsteiger-iPhone ebenfalls in einem Quadrat untergebracht. Lediglich die Anordnung des Blitzes gibt Aufschluss auf das günstigere Apple-Smartphone.

Unklar ist bisweilen, welche Objektive Apple im iPhone 11R einsetzen wird. Marques Brownlee erhofft sich für die zweite Kamera ein Modell mit Ultraweitwinkel- statt Porträtobjektiv. Apple hat bereits im iPhone XR gezeigt, dass der Porträtmodus mit nur einer Kamera und Objektiv möglich ist. Ein Telefoto-Objektiv ist also nicht zwingend notwendig.

Zu den weiteren Neuerungen des iPhone 11 soll die Möglichkeit zum kabellosen Laden externer Geräte gehören. Dass bedeutet etwa, dass Apples AirPods mit kabellosem Ladecase auf der Rückseite des iPhone 11 geladen werden können. Ob die Insider-Informationen stimmen, werden wir wohl im September erfahren – bei der Vorstellung der neuen iPhones.

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