Seit zwei Jahren bietet Apple den Siri-Lautsprecher HomePod nun auch in Deutschland an. Der nicht ganz billige Smartspeaker – immer noch in der ersten Generation – hat seither keine größeren Updates erhalten. Das dürfte sich bald ändern – zur Freude aller Musikfans.

 

HomePod

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Apples HomePod unterstützt künftig andere Musikdienste

In Apples vollgepackter WWDC-Keynote ging ein neues Feature für den HomePod gänzlich unter – obwohl zahlreiche User seit Jahren darauf warten: Der smarte Lautsprecher (im Preisverfall) wird künftig auch andere Musikdienste neben Apple Music unterstützen. Die Information hatte Apple auf einer Keynote-Folie versteckt, aber nicht darüber geredet. Die Neuerung ist eine von vielen Verbesserungen für Apples Home-Initiative für smarte Geräte in den eigenen vier Wänden, darunter beispielsweise 4K-Unterstützung für Fotos über AirPlay, Audio-Sharing für Apple TV und Gesichtserkennung für Kameras.

Apples HomePod könnte demnach bald auch mit Spotify arbeiten und würde damit zur Alternative für all diejenigen, die sich bislang mit Apple Music nicht anfreunden konnten. Welche Dienste der HomePod konkret unterstützen wird, ist derzeit jedoch nicht bekannt. Entsprechende Anbieter müssten ihre Apps wohl grundlegend anpassen; als Anwender müssten künftig einen Liedwunsch für den Lautsprecher mit dem Zusatz „... über Spotify“ versehen.

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Unser Test zum Apple HomePod auch nach zwei Jahren noch ziemlich aktuell – viel Neues gab es bei dem smarten Lautsprecher nicht:

Apple HomePod im Test

Apple HomePod: Kommt ein kleinerer Nachfolger?

Apple hatte auf der diesjährigen Keynote keine neue Hardware vorgestellt. Nur einen vagen Ausblick auf neue Macs mit und ohne Intel-Prozessoren gab es. Neue HomePod-Hardware: Fehlanzeige. Und das obwohl es durchaus Gerüchte zu einem neuen Apple-Lautsprecher gibt: Schon im letzten Jahr hatte Bloomberg berichtet, dass Apple an einer neuen HomePod-Variante arbeiten soll. Die soll auch weniger kosten – und weniger Hardwarekomponenten haben: Das Modell, das angeblich noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte, soll nämlich nur zwei statt sieben Hochtöner besitzen.