Mit dem Galaxy Fold hat Samsung alles andere als einen Traumstart hingelegt. Bei der zweiten Generation des Falt-Handys könnten die Südkoreaner nun aber an entscheidenden Stellen nachbessern. Vor allem ein prominenter Kritikpunkt soll angegangen werden, heißt es. 

 

Samsung Galaxy Fold

Facts 

Erster in der Technikwelt zu sein hat immer Vor- und Nachteile. Einerseits darf man sich in der Öffentlichkeit als Innovator präsentieren, andererseits können einem fiese Kinderkrankheiten den Ruf beschädigen. Genau in diese Falle ist Samsung mit dem Galaxy Fold getappt, das bei Testern reihenweise den Geist aufgab. Ein verbessertes Modell soll zumindest die Displayprobleme behoben haben. Ein echter Neustart für das faltbare Smartphone könnte aber erst mit dem Galaxy Fold 2 erfolgen.

Samsung Galaxy Fold 2: Displayglas statt Kunststoff

Angeblich soll Samsung bei der zweiten Generation nicht mehr auf sein selbstentwickeltes Kunststoffmaterial setzen, um den faltbaren Bildschirm zu schützen. Stattdessen soll der Konzern ein sehr dünnes, flexibles Glas (ultra-thin glass, kurz: UTG) verbauen, wie SamMobile unter Berufung auf ETNews berichtet. Größter Vorteil: Die Falte in der Mitte des Displays soll damit der Vergangenheit angehören. Neben Samsung Display soll das Unternehmen DOWOO INSYS das flexible Displayglas herstellen.

Nachteile von UTG sollen laut Industrie-Insider aber eine höhere Kratzempfindlichkeit sein, größerer Ausschuss bei der Herstellung und höhere Produktionskosten. Im schlimmsten Fall könnte das Galaxy Fold 2 also teurer werden als der Vorgänger, der für stolze 2.100 Euro an den Start ging.

So schön könnte das Samsung Galaxy Fold 2 aussehen: 

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Galaxy Fold 2: So schön könnte Samsungs nächstes Falt-Handy aussehen

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Samsung Galaxy Fold 2 mit In-Display-Frontkamera?

Beim Galaxy Fold 2 soll Samsung außerdem einen weiteren Kritikpunkt angehen: den Notch. Im aufgeklappten Zustand wird das Display von einem vergleichsweise großen Einschnitt unterbrochen, der zwar als Behausung für die zwei Frontkameras dient, aber die Symmetrie des Bildschirms massiv stört. The Elec zufolge könnte Samsung daher auf eine In-Display-Frontkamera setzen, wie sie auch in einem neuen Huawei-Smartphone zum Einsatz kommen soll. Samsung selbst nennt die Technik hingegen „Under Display Camera“ (UDC). Im Galaxy S11, so die südkoreanische Publikation, soll das Feature noch nicht an Bord sein – zu teuer für die Massenproduktion, heißt es.