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Samsung spart bei Handys an falscher Stelle: Insider erhebt schwere Vorwürfe

Samsung Galaxy S21, S21 Plus und S21 Ultra im Vergleich.
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Samsung hat ein Problem. Es wurde nämlich bekannt, dass das Unternehmen tausende Apps auf seinen Galaxy-Smartphone drosselt. Statt die Nutzerinnen und Nutzer darüber zu informieren und ihnen die Wahl zu lassen, hat Samsung abgewartet, bis die Einschränkung bekannt wird. Ein Insider verrät, wieso Samsung Apps drosseln muss.

Insider: Samsung spart an effektiver Kühlung von Smartphones

Gestern haben wird darüber berichtet, dass Samsung 10.000 Apps drosselt. Diese können nicht auf die volle Leistung des Smartphones zugreifen. Nicht betroffen sind Benchmark-Apps, sodass Samsung vorgaukelt, dass die Leistung höher ist, als die Nutzer eigentlich in anderen Apps und Spiele zur Verfügung haben. Der gut informierte Insider „Ice universe“ wirft Samsung nun vor, dass das Unternehmen an der falschen Stelle spart. Man könnte zwar mit der Software Fotos verbessern, sollte die gleiche Vorgehensweise aber nicht bei der Leistung von Smartphones nutzen und unzählige Apps drosseln, nur weil man an der physischen Kühlung des Prozessors spart. Laut ihm könnte das sogar die Sicherheit beeinflussen:

Samsung hat sich zumindest im Heimatland zu Wort gemeldet und eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht. Diese wurde auf Reddit übersetzt. Dort heißt es, dass der „Game Optimizing Service zur Optimierung der Leistung von CPU und GPU vorinstalliert wurde, um eine übermäßige Erwärmung bei längerem Spielen eines Spiels zu verhindern“. Das bestätigt im Grunde die Vermutung, dass die physische Kühlung nicht ausreicht. Weiter heißt es: „Es ist geplant, das Game Booster-Lab so bald wie möglich zu aktualisieren, um eine Option zur Priorisierung der Leistung bereitzustellen“. Die relevanten Passagen wurden von uns übersetzt. Eine offizielle Stellungnahme aus Deutschland steht noch aus.

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Je nach Land soll auch das Samsung Galaxy S22 Ultra betroffen sein:

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Was hat das also für Folgen für Samsung-Nutzer?

Wir gehen davon aus, dass der „Game Optimizing Service“ dazu genutzt wird, die Leistung zur Verfügung zu stellen, die man benötigt, um das jeweilige Spiel über lange Zeit flüssig spielen zu können, ohne dass das Smartphone überhitzt. Daran dürfte in erster Linie nichts verkehrt sein. Trotzdem wäre die Funktion erst gar nicht nötig, wenn die Hitzeentwicklung des Prozessors nicht so hoch und die physische Kühlung effektiver wäre.

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Wenn Samsung jetzt eine Funktion integriert, mit der die Nutzer selbst entscheiden können, ob die Funktion an oder aus ist, ändert das nichts daran, dass das Smartphone ab einer bestimmten Temperatur die Leistung automatisch drosselt. All das wäre nicht nötig, wenn die Kühlung korrekt funktionieren würde.

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