Microsoft ist Apple zwar in dem Bereich zuvorgekommen, das Ergebnis hat bisher aber kaum jemanden so wirklich überzeugt. Apple geht hingegen All-in und macht keine Kompromisse. Das bekommt jetzt auch die Konkurrenz zu spüren.

Windows 10 schneller auf Apple-Hardware als auf einem Surface

Dieser Stich sitzt tief. Microsoft wollte mit dem Surface Pro X die Zukunft von Windows auf ARM aufzeigen. Ein ambitioniertes Projekt, dass das Unternehmen seit Jahren verfolgt. Wirklich durchgesetzt hat sich das bis heute nicht und auch die Umsetzung konnte in Tests nicht überzeugen. Apple macht es anders. Dort ist der ARM-Prozessor die Zukunft. Der Apple M1 hat extrem viel Leistung und führt das macOS-Betriebssystem sogar schneller als auf gleichwertigen Intel-Chip aus. Jetzt wird klar, dass sogar Windows 10 auf einem Apple M1 schneller arbeitet als auf einem Surface Pro X.

Ein Entwickler hat nämlich einen Performance-Test auf seinem Apple-Gerät mit M1-Prozessor laufen lassen. Da Windows auf ARM-Basis offiziell nicht unterstützt wird und von Microsoft nicht für den M1 freigegeben ist, hat er es in einer virtuellen Umgebung auf seinem Gerät installiert. Dort hat er dann Geekbench laufen lassen, mit einem sehr interessanten Ergebnis. Der M1 erreicht unter Windows 10 1.288 Punkte im Single-Core-Test und 5.685 Punkte im Multi-Core. Das von Microsoft entwickelt Surface Pro X, wo Windows nativ auf dem Gerät läuft, erreicht nur 800 und 3.000 Punkte. Eine echte Schlappe für Microsoft.

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Apple überzeugt mit dem M1-Prozessor

Die Skepsis gegenüber Apple und dem M1-Chip war vor der Vorstellung noch sehr groß. Man hatte ja auch keine guten Erfahrungen bei anderen Herstellern gemacht. Zu langsam, zu eingeschränkt und zu teuer. Apple hat es aber wieder einmal gezeigt, wie es laufen muss. Ein blitzschneller Prozessor, der Geräte wie das MacBook Air oder den Mac Mini zum Performance-Monster machen. So wünscht man sich das auch von anderen Herstellern. Wir sind jetzt schon gespannt, was Apple mit dem M2 leisten wird.