Gestern Abend kehrte Shroud zu Twitch zurück und das wollten sich über eine halbe Million Zuschauer nicht entgehen lassen.

 

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Sogar Shroud selbst hat mit diesem riesigen Andrang nicht gerechnet. Zu seinem Comeback-Stream auf Twitch schauten zeitweise 516.000 Menschen rein. Während des Streams erklärte er, dass er vielleicht mit 200.000 gerechnet hätte.

Was die Zuschauer zu sehen bekamen, war der gewohnte Shroud. Keine Extravaganzen, kein Getue, nachdem er vor der halben Millionen an seinen Stream-Einstellungen letzte Handgriffe vornahm, spielte er einfach Valorant.

Shrouds Stream katapultierte das Spiel natürlich an die Spitze der Twitch-Charts, was sollte auch sonst passieren, wenn die FPS-Legende das Spiel streamt.

Er selbst sagte während des Streams:

„Ich weiß nicht, warum hier so viele von euch sind aber ich bin dankbar. Ich bin einfach nur ein normaler Typ, der sehr gerne Videospiele mag. Es ist verrückt. Verrückt.“

Vielleicht ist genau das sein Geheimnis, er ist einfach nur ein Typ, der gerne zockt und das kann er eben verdammt gut. Manchmal reicht das eben.

Originalmeldung vom 12. August 2020:

Shroud hat sich entschieden, der Streamer „kommt nach Hause“

Seit dem Ende von Mixer war der berühmte Streamer ohne Heimat, nun kehrt Shroud dahin zurück, wo alles anfing.

Im Oktober 2019 wechselte Michael „Shroud“ Grzsesiek zu Mixer und nach dem Aus für Microsofts Streaming-Plattform gab es einige Wochen der Ungewissheit, wo es für den beliebten FPS-Experten weiter geht.

Nun kennen wir die Antwort, er kehrt zurück zu Twitch, oder wie er selbst in einem Tweet sagte, „Ich komme nach Hause“.

Schon während seiner Zeit als Counter-Strike-Profi bei Cloud9 war Shroud schon immer auch Streamer. Während seiner aktiven Zeit von 2014 bis 2017 machte er sich zwar vor allem als Pro einen Namen, streamte aber immer auch neben bei. 2017 entschied er dann Vollzeit-Streamer zu werden, ein Zeitpunkt, der zu seinem Glück mit dem Aufstieg von PUBG zusammenfiel.

Durch seine enorm guten Fähigkeiten in Shootern, wurde er schnell zu einem erfolgreichen PUBG-Spieler, den auch auf Twitch viele Zuschauer gerne sehen wollte. Sein Publikum wuchs, blieb aber auch, wenn er das Spiel wechselte bei ihm.

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Das sind die bestbezahlten Twitch-Streamer

Anders als beispielsweise Dr Disrespect, der sich als Besonderheit ein Alter Ego aufgebaut hat Ninja, der sich als Person erfolgreich vermarktet, ist es bei Shroud sein Skill, für den viele ihn schätzen und ihm auch zuschauen.

Twitch selbst ist natürlich glücklich den Streamer wieder bei sich begrüßen zu dürfen, den Abgang zu Mixer für angeblich 10 Millionen Dollar nehmen sie ihm offenbar nicht übel. Der Vice President of Content von Twitch sagte dazu:

„Unsere Mission ist es, jeden Tag Menschen zusammenzubringen, und wir freuen uns darauf, die FPS-Legende wieder exklusiv bei Twitch in Aktion zu sehen.“

Das Häkchen auf Schrouds Twitch-Kanal schon längst wieder, dort warten noch stolze sieben Millionen Follower auf ihn. Ebenfalls vom Mixer-Ende betroffen ist Ninja, der hat sich aber noch nicht entschieden ,auf welcher Plattform es für ihn weitergeht.

Shrouds Comeback auf Twitch könnt ihr heute Abend (12. August) ab 20:00 Uhr deutscher Zeit verfolgen.

 

Daniel Hartmann
Daniel Hartmann, GIGA-Experte für FPS, E-Sport, Streaming-Kultur und Mass Effect.

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