Mieten statt kaufen – diesen Wunsch will jetzt eine weitere Autovermietung mit einem neuen Angebot verwirklichen. Diese neue Abo-Flatrate umfasst dabei alle wichtigen Details, die zum Besitz eines Autos dazugehören. Gleichzeitig will man die Anmietung aber auch erleichtern.

Europcar MobilityFlat: Fester Preis für die Automiete

Mit der sogenannten „MobilityFlat“ startet jetzt auch Europcar ein Flatrate-Abo für die Automiete. Wie Golem berichtet, kann damit zu monatlichen Preisen ab 799 Euro so häufig wie erwünscht ein Auto angemietet werden. Theoretisch könnte damit jeden Tag in ganz Deutschland ein anderes Auto gefahren werden.

Das Angebot hat auch keine Mindestmietdauer. Damit kann die MobilityFlat beispielsweise sowohl für einzelne Dienstreisen, die nur einige Stunden in Anspruch nehmen, als auch für längere Trips genutzt werden, die mehrere Wochen lang sind. Europcar gibt seinen Kunden jedoch die Wahl zur Laufzeit des Abos: Es stehen drei, sechs oder zwölf Monate zur Auswahl.

Europcar sieht mit der MobilityFlat insbesondere Geschäftskunden als Zielgruppe. Durch eine Flatrate will man diesen unter anderem die Abrechnung erleichtern, da es selbst bei mehrfacher Nutzung nur noch eine Rechnung gibt.

Zur Auswahl stehen dabei des Weiteren die Fahrzeugkategorie zwischen Compact und oberer Luxusklasse. Dies beinhaltet – je nach Verfügbarkeit – auch ein Navigationsgerät und Wagen mit Diesel und Automatik. Die Preise beginnen bei 799 Euro. Eine Registrierungsgebühr ist bei Europcar nicht fällig. Weitere Gebühren, etwa für die Anmietung am Flughafen, gibt es ebenfalls nicht. Das Angebot umfasst monatlich 5.000 Freikilometer und eine Selbstbeteiligung im Schadensfall von 500 Euro.

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Sixt Plus: Alternative für private Fahrer

Während Europcar mit dem Angebot speziell Geschäftskunden anspricht, bietet Sixt mit „Sixt+“ eine vergleichbare Alternative an, die sich an private Autofahrer richtet. Das Flatrate-Angebot beginnt bei Sixt schon bei 349 Euro im Monat für einen VW Polo oder ähnlich und reicht bis hin zur Luxuskarosse. Hinzukommt jedoch eine Startgebühr in Höhe von 199 Euro.

Hier kann allerdings nur ein Auto für den gesamten Zeitraum genutzt werden. Es ist also nicht ohne Weiteres möglich, den Wagen beispielsweise gegen einen großen Kombi für eine Urlaubsfahrt kurzzeitig zu tauschen. Die monatlich enthaltenen Freikilometer umfassen auch nur 500 km. Der Vollkasko- und Diebstahlschutz beinhaltet standardmäßig eine Selbstbeteiligung von 2.000 Euro. Inklusive sind jedoch unter anderem Wartungskosten, Kfz-Steuer und Rundfunkbeitrag. Die Mindestmietdauer beträgt einen Monat.