Die kalte Jahreszeit bringt uns fallende Temperaturen, wir ziehen uns wieder wärmer an. Aber auch für unsere Smartphones ist dies keine leichte Zeit. Es gilt iPhone und Co. kurzerhand winterfest zu machen. Dies gelingt mit unseren schnellen Tipps – allgemein verständlich und einfach umzusetzen.

Auch wenn moderne Smartphones meist von Haus aus besser geschützt und teils sogar nach IP68 zertifiziert sind, besser man achtet doch auf einige Dinge speziell im Winter.

Drei Tipps für Smartphones in der kalten Jahreszeit

Generell mag es teure Elektronik nicht, wenn man sie extremen Temperaturen aussetzt. Dies gilt für Hitze, aber auch für Kälte des Winters. Kommt es nämlich beispielsweise zu größeren Temperaturschocks, also ein schneller Wechsel von kalt nach warm, dann steigt die Gefahr von Kondenswasser. Dieses könnte die Technik beschädigen. Deshalb sollte das Smartphone auch in der Kälte gut geschützt sein. Ergo …

  • Tipp 1: Nah am Körper tragen: Der Winter ist keine ideale Zeit, das Smartphone leger an der Handykette über der dicken Jacke zu tragen. Besser aufgehoben ist da Handy nah am Körper darunter. Auch die Hosen- oder Jackentasche empfiehlt sich. Hauptsache unser Körper wärmt das gute Stück und lässt es nicht erfrieren.

Hilfreich dabei ist auch ein Schutzcase. Im Sommer eher unpraktisch, sind Filzhüllen im Winter hingegen wunderbar geeignet (bei Amazon ansehen). Was in Form von Stiefeln für unsere Füße gut ist, schadet im Zweifelsfalle auch unseren Smartphones nicht.

  • Tipp 2: Auch im Winter will das Smartphone liebevoll gestreichelt und berührt werden, der Touchscreen verlangt es. Allerdings mit bloßen Fingern wird’s arg kalt. Normale Handschuhe lassen sich aber nicht verwenden. Glücklicherweise ist die Auswahl sogenannter Touch-Handschuhe mittlerweile sehr groß (bei Amazon ansehen). Schon für wenige Euro bekommen wir derartige Modelle. Halten schön warm und dennoch können wir damit iPhone und Co. problemlos bedienen.

Diese und noch weitere Tipps und Tricks zum „Smartphone-Winter“ liest man hier:

Kleiner Schönheitsfehler: Der Fingerabdrucksensor (bei Apple Touch ID genannt) scheitert aus verständlichen Gründen. Da muss man entweder doch kurz die Handschuhe ausziehen, den Passcode so eingeben oder aber voll und ganz auf eine mögliche Gesichtserkennung (Face ID) setzen.

  • Tipp 3: Am wärmsten sind die eigenen Fingerchen natürlich in der Hosen- oder Manteltasche. Dort können sich auch bleiben, wenn man zum Telefonieren ein Bluetooth-Headset nimmt. Nun gut, aktuell greift man wohl eher gleich zu passenden TWS-Bluetooth-Ohrhörern wie den AirPods von Apple (bei Amazon ansehen). Da bleiben Hände und Smartphone immer schön warm und dennoch können wir auch im Freien so richtig schön lange quatschen beziehungsweise Musik hören.

Wenn man vor lauter Schnee nichts mehr sieht, hilft Google Maps bei der Orientierung: 

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Wenn es doch mal feucht wird

Übrigens: Zum Schluss noch ein Extra-Tipp. Sollte das Smartphone durch zu viel Schnee doch mal feucht und nass geworden sein, sollte man es unbedingt vermeiden, das Gerät mit „Gewalt“ zu trocknen. Auf Hilfsmittel wie Föhn oder Heizung also lieber verzichten, stattdessen das Handy langsam und schonend bei Zimmertemperatur „auftauen“ und es in der Zeit entsprechend ausschalten.