Süchtig nach Videospielen? Ein wissenschaftlicher Test gibt Antworten

Daniel Hartmann 1

Seit Kurzem wird Videospielsucht auch von der WHO offiziell als Krankheit anerkannt. Das hat zur Folge, dass Krankenkassen in Zukunft die Therapiekosten tragen werden. Doch wie viele Menschen eigentlich betroffen sind, weiß niemand so genau.

Dieser Test ist eine Studie um Daten über die tatsächliche Verbreitung von Videospielsucht zu erhalten. Eine tatsächliche Diagnose kann nur von einem Experten gestellt werden, der Test kann lediglich auf Tendenzen hinweisen.

Die Erklärung von Videospielsucht zur offiziellen Krankheit durch die WHO lenkt die Aufmerksamkeit nicht nur auf das Problem selbst, sondern auch auf die noch fehlende Untersuchung der Videospielsucht. An der Studie „Do I play too much video games“ sind Wissenschaftler von englischen und deutschen Universitäten beteiligt. Der Test fragt das Gaming-Verhalten des Probanden ab und stellt die Ergebnisse im Zusammenhang mit allen Teilnehmern dar.

Der Test ist vollkommen anonym und biete nach Abschluss der Umfrage nicht nur die Ergebnisse an, sondern auch Hilfe für Betroffene. Die Wissenschaftler stellen noch ein Mal klar, dass es sich bei dem Test nicht um eine Diagnose handelt. Wer sich betroffen fühlt, kann bei diesen Adressen des Fachverbandes Medienabhängigkeit e.V. um Hilfe suchen.

Bis jetzt hat die Studie über 100.000 Teilnehmer, doch die finalen Ergebnisse erwarten die Wissenschaftler erst Anfang 2020.

Wer den Test selbst absolvieren möchte, kann einfach an der Studie „Do I play too much video games“ teilnehmen.

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Die Videospielsucht ist noch nicht stark erforscht, es gibt noch nicht mal klare Zahlen über die Betroffenen. Was glaubst du, wie weit verbreitet Videospielsucht tatsächlich ist? Hast du auch vor an der Umfrage teilzunehmen? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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