Nicht nur neue Produkte schafften es vergangene Woche in Apples Online-Store: Der Hersteller hat im Zuge der Neuvorstellung von iPad Pro und MacBook Air auch eine Preiserhöhung in den Store geschmuggelt.

 

Mac Pro (2019)

Facts 
Mac Pro (2019)

Mac Pro: Höhere Preise bei Grafik, Speicher und Co.

6.499 Euro muss man für Apples Mac Pro mindestens auf den Tisch legen. Mindestens: Denn Upgrades bei der Ausstattung, etwa für Grafik, Arbeitsspeicher oder Festplatte, lässt sich Apple gut bezahlen. Schnell kommt so eine Summe zusammen, die einem gut ausgestatteten Mittelklassewagen entspricht. Nun hat Apple die Preise noch etwas angezogen, berichtet ifun.de. Potentielle (und finanziell potente) Käufer dürften jedoch auch das verkraften. Im Detail:

  • Bis zu 700 Euro mehr muss man für Arbeitsspeicher-Upgrades ausgeben, allerdings nur für die größtmögliche Ausstattung mit sechs 128-GB-Speicherchips. Das Upgrade auf 48 statt 32 GB kostet nun 375 statt 360 Euro.
  • Der teuerste Prozessor vom Typ Intel Xeon W mit 28 Kernen kostet nun 8.750 Euro statt  8.400. Das kleine Upgrade auf 12 statt 8 Kerne kostet nun 1.250 Euro – 50 mehr als bislang.

Günstiger als beim Hersteller: iMac-Modelle bei Amazon

Apple stellt den neuen – und jetzt noch etwas teureren – Mac Pro vor:

Apple-Informationsvideo: Mac Pro 2019 vorgestellt

Neue Grafik- und Speicherpreise

Die teuerste Grafikoption beim Mac Pro kostet gut doppelt so viel wie der Rechner selbst: Wer zwei Radeon-Pro-Vega-II-Duo-Karten will, zahlt stolze 13.500 Euro zusätzlich zum Basispreis. Zuvor waren es 12.960 Euro mehr. Wer von der standardmäßig verbauten Radeon Pro 580 X mit 8 GB Speicher auf die Vega-II-Karte mit 32 GB upgraden will, zahlt 3.000 Euro statt 2.880.

Etwas „günstiger“ sind da schon die Preise für mehr Speicherplatz: Die 1-TB-Option kostet jetzt 500 Euro – 20 mehr als zuvor. Wer 8 TB SSD konfiguriert, treibt den Preis nun um 3.250 Euro nach oben. Vormals kostete die Option – aktuell das Maximum – 3.120 Euro.