In einem Interview ging Showrunnerin von The Witcher, Lauren S. Hissrich, auf das größte Problem der ersten Staffel ein. Die schwer nachvollziehbaren Zeitebenen soll es in Staffel 2 nicht geben.

 

The Witcher (Serie bei Netflix)

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Für die zweite Staffel von der Netflix-Serie The Witcher ist eine gradlinigere Erzählweise geplant. Während die erste Staffel noch aus mehreren, teils sehr weit auseinander liegenden Zeitebenen bestand und für einiges an Verwirrung beim Zuschauer führte, will die Serie an der Stelle nachbessern.

In einem Interview mit The Wrap erklärte Showrunnerin Lauren S. Hissrich, wie die zweite Staffel aufgebaut sein wird, begründet aber auch gleichzeitig ihre Entscheidungen für den Aufbau von Staffel 1. Hissrich sagte:

„In der zweiten Staffel werden wir sehen, dass all unsere Charaktere nun auf derselben Zeitebene existieren. Das erlaubt uns, was die Handlung betrifft ein wenig anders mit der Zeit zu spielen. Wir werden Flashbacks, wie Flashforwards haben und können die Zeit auf ganz anderen Wegen integrieren, als es noch in Staffel 1 möglich war. Du kannst die sicher vorstellen, dass, wenn wir drei verschiedene Zeitebenen hätten und dann vor- und zurückblenden würden, wir vier oder fünf Zeitebenen hätten – selbst ich weiß, dass das zu viel ist. Ich denke, es wird dem Publikum viel leichter fallen, der Serie zu folgen und sie zu verstehen, gerade wenn neue Zuschauer dazu kommen. Trotzdem wird es ein paar lustige Herausforderungen mit der Zeit geben.“ 

Hissrich gibt zu, dass sie mit den negativen Reaktionen zur ersten Staffel nicht gerechnet hat. Ihr Ziel war es, dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, Geralt, Yennefer und Ciri individuell kennen zulernen, was nur durch unterschiedliche Zeitebenen ging.

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Im August wird die Produktion wieder aufgenommen, bis zum Release der zweiten Staffeln wird es aber noch bis 2021 dauern und dort auch eher spät als früh.

 

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Daniel Hartmann
Daniel Hartmann, GIGA-Experte für FPS, E-Sport, Streaming-Kultur und Mass Effect.

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