Die nächste Version von macOS wirft ihre Schatten voraus: Zusammen mit iOS 14 hat Apple nämlich schon einen wichtigen Teil des Mac-Betriebssystems freigegeben. Hier erfahrt ihr, wo es das Update gibt und welche Vorteile ihr habt.

 

Apple Safari

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Apple veröffentlicht Safari 14: So viel ist beim Mac-Browser neu

Überraschend hat Apple in dieser Woche neben iOS 14 auch die neue Version des Webbrowsers Safari für den Mac freigegeben. In Version 14 lässt sich die App über die Systemeinstellungen (im Bereich Softwareupdate) von macOS herunterladen und installieren – und zwar auf macOS Catalina und macOS Mojave. Ursprünglich vorgestellt hatte Apple Safari 14 als Teil von macOS Big Sur. Einen Erscheinungstermin für das neue Mac-Betriebsystem gibt es bislang nicht.

Wie überhaupt bei Big Sur gibt es bei Safari 14 zahlreiche Neuerungen. Viele davon erkennt man auf den ersten Blick, etwa die überarbeitete Startseite, die Nutzer mit einem Hintergrundbild anpassen können. Apple selbst liefert bereits einige Motive mit:

Anwender können auch bestimmen, welche Inhalte sie auf der Startseite sehen. Das bringt Vorteile mit sich: Um iCloud-Tabs zu sehen, muss man nun nicht mehr extra in die Tab-Ansicht wechseln. Sie lassen sich – wie auch die Leseliste – direkt auf der Startseite anzeigen. Die Seitenleiste für Verlauf und Leseliste bleibt jedoch weiterhin bestehen.

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Das ist sonst noch neu in macOS Big Sur: 

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Bekannte Browser-Funktionen integriert

Apple integriert mit einer Vorschau für Tabs auch Funktionen, die in anderen Browsern seit einiger Zeit populär sind. Ein kleines Vorschaubild des jeweiligen Webinhalts erhält man, indem man den Mauszeiger für kurze Zeit über dem Tab verweilt. Standard bei Tabs sind nun auch die bunten Favicons.

Mit Safari 14 will Apple erneut Sicherheitsstandards setzen: Ein integrierter Datenschutzbericht informiert über und blockiert Tracker, die den Nutzer über mehrere Websites hinweg verfolgen. Safari 14 bedeutet außerdem das Ende für Adobe Flash: Schockieren dürfte dies im Jahr 2020 allerdings kaum einen mehr – denn auch der Hersteller selbst hat bereits angekündigt, ab Ende des Jahres keine Sicherheitsupdates mehr für Flash anzubieten.

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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