Für Vodafone-Kunden stehen Änderungen an: In Zukunft wird der Anbieter mehrere TV-Sender seiner Fernsehangebote einstellen. GIGA erklärt, welche Kanäle betroffen sind und was es jetzt zu beachten gilt.

 

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Manch einem Kunden, der seinen Fernsehanschluss über Vodafone bezieht, stehen einschneidende Veränderungen ins Haus. Das hat der Konzern jetzt bekannt gegeben. Bei seinen PayTV-Produkten will Vodafone in den kommenden Monaten von SD auf hochauflösende Programme umstellen. Bei Sendern, die beide Bildqualitäten bedienen, fällt also nur die schlechtere weg. Doch manche Kanäle werden auch komplett verschwinden.

Vodafone krempelt das PayTV-Angebot um

Auffällig: Vodafone verrät nicht, welche Sender denn genau verschwinden werden. Stattdessen fokussiert man auf das, was bleibt. Kunden, die sich informieren wollen, müssen per Ausschlussverfahren suchen, ob ihr Lieblingskanal gestrichen werden soll oder sich bei Vodafone telefonisch erkundigen. Die Auflistung des Telekommunikationskonzerns nennt beispielsweise die Tarife „Allstars HD“ und „Allstars SD“, zudem Spezialangebote wie „Docu“ oder „Clever Kids“.

Kunden, die mit dem Streichen von Programmen nicht einverstanden sind, steht ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses müssen Betroffene aktiv wahrnehmen. Vodafone kündigt an, die Personen oder Haushalte, bei denen die Umstellung vorgenommen wird, schriftlich spätestens 6 Wochen im Voraus darüber zu informieren. Doch nicht bei allen PayTV-Kunden bundesweit wird sich etwas ändern. Laut Anbieter betreffen die Programmstreichungen Kunden aus Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Es liegt also nahe, dass die – laut Vodafone modernisierten – Produkte in Zusammenhang mit der Übernahme von Unitymedia stehen.

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In den drei Bundesländern gelten je unterschiedliche Termine für die Umstellung: Den Anfang macht Baden-Württemberg, hier werden die alten Programme am 14. April 2021 abgestellt. Am 28. April folgt Hessen, Schlusslicht ist Nordrhein-Westfalen am 30. April. Kunden, die von Vodafone über die Änderung ihres Tarifs informiert werden, sollten einen genauen Blick auf ihr Angebot werfen. Denn wie der Konzern ankündigt, wird es keine Preisänderungen geben. Verbraucher, die nicht tätig werden, könnten also am Ende den gleichen Preis weiter zahlen, ohne dafür die gewünschte Leistung zu erhalten.