Ein System, dem viele Spieler mit Ablehnung begegnen, sind Mikrotranskationen in Videospielen. Dennoch geben sie Milliarden für die zusätzlichen Käufe in Spielen aus und bescheren Activision Blizzard Traumzahlen für das 3. Quartal 2020.

 

Call of Duty: Modern Warfare

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Call of Duty: Modern Warfare

Publisher Activision Blizzard legte kürzlich die Zahlen für den Zeitraum von Juli bis September 2020 offen. Vor allem dank Call of Duty war das Quartal ein ziemlicher Geldregen, gerade die Verkäufe durch Mikrotransaktionen sind stark gestiegen.

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Insgesamt belaufen sich die Einnahmen auf 1,95 Milliarden Dollar, davon stammen 1,2 Milliarden aus Mikrotransaktionen. Diese Einnahmen durch die Verkäufe innerhalb der Spiele sind im Vergleich zum Vorjahr um 69 Prozent gestiegen.

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Der genau Anteil aus Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ist nicht bekannt, war jedoch viel Mal höher als im selben Zeitraum 2019. Mit dem Release von Black Ops Cold War erwartet der Publisher Gesamteinnahmen von über 8 Milliarden Dollar für das Jahr 2020.

Zu diesen Summen tragen auch die Spiele von Blizzard bei, die neue World of Warcraft-Erweiterung Shadowlands verzeichnet Rekord-Vorbestellungen. Eine spezifische Zahl, die Einnahmen betreffend wurde nicht genannt, Gleiches gilt für Mobile-Publisher King (ebenfalls Teil von Activision Blizzard). Deren Spiele Candy Crush, Farm Heros und Bubble Witch solle jedoch ebenfalls ein stets Wachstum verzeichnen.

Den kompletten Bericht findet ihr auf der Website von Activision Blizzard.

Über Mikrotransaktionen wird in der Regel viel aufseiten der Spieler geschimpft, dennoch sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache und stehen für den finanziellen Erfolg dieses Features.