Über zehn Jahre lang hat sie Nutzern von Windows 7 und Windows 10 die Arbeit etwas erleichtert – oder sie etwas verwirrt zurückgelassen. Nun hat sich Microsoft mit einem Update von einer Funktion verabschiedet, die eigentlich gleichzeitig nützlich und intuitiv ist. Eine schlechtere Alternative wurde aber beibehalten, wie sich zeigt.

 

Windows 10

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Windows 10: Aero Shake in den Ruhestand entlassen

Microsoft hat über sein Beta-Programm Windows Insider ein kleines Update für Windows 10 veröffentlicht, bei dem eine bekannte Funktion aus dem Betriebssystem einfach entfernt wurde. Die Rede ist von Aero Shake, mit dem sich alle Fenster minimieren lassen, mit Ausnahme des gerade aktiven. Dazu wird der Fenstertitel mit der linken Maustaste gedrückt gehalten und das jeweilige Fenster kurz geschüttelt. Schon sind alle anderen Fenster aus dem Weg.

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Microsoft hatte die innovative und intuitive Funktion im Jahr 2009 mit Windows 7 eingeführt. Unter Umständen konnte sie die Arbeit etwas erleichtern, da mit einem einzigen Schütteln wieder Platz auf dem Desktop war. Manche Nutzer waren aber anscheinend bis zuletzt eher verwirrt über Aero Shake, da die Funktion wohl teilweise etwas zu sensibel reagierte.

Um ohne Aero Shake alle Fenster zu minimieren, bietet sich nun als Alternative die Tastenkombinationen Windows-Taste + D an. In diesem Fall werden aber wirklich alle Fenster auf die Taskleiste zurückgeworfen und das eigentlich gewünschte muss händisch wieder größer gemacht werden.

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Windows 10: Aero Shake geht, Aero Snap bleibt

Mit dem jetzt veröffentlichten Beta-Update hat Microsoft die Funktion auf „Always Disabled“ gesetzt. Zuvor war Aero Shake zusammen mit Aero Snap gebündelt. Die Andock-Funktion bleibt Nutzern von Windows 10 aber weiterhin erhalten. Fenster lassen sich greifen und zum Beispiel an den rechten Rand des Displays werfen. Anschließend öffnet sich eine Übersicht aller weiteren Fenster, die dann per Knopfdruck das restliche Desktop bedecken können.