Die Winter-WM 2022 in Katar steht vor der Tür. Rund um die Weltmeisterschaft und ihren Austragungsort gibt es in diesem Jahr besonders viele Diskussionen. Wer aber internationalen Fußball genießen will, wird auch in diesem Jahr nicht an der WM vorbeikommen – oder das auch nur wollen. Den Fan-Genuss kann es da kräftig vermiesen, wenn beim Nachbar schon Sekunden früher das entscheidende Tor fällt.

WM 2022: Den schnellsten Torjubel liefert Satellit

2018 war manches besser als heute: keine Anzeichen einer neuen Pandemie, Ausgangsbeschränkungen und Lockdowns waren dystopische Fantasien und zur WM konnte jeder beim Public Viewing oder im eigenen Garten ohne Sorgen feiern. Ein Problem gab es aber auch vor vier Jahren schon: Wer erinnert sich nicht daran, wie in derselben Straße vom einen Nachbarn zum nächsten der Jubel quälend langsam herüberschwappte oder tief getroffene Fans nebenan vor Kummer aufschreien, obwohl der Angriff gerade noch lief?

Das Problem nennt man Latenz, die Zeit, die zwischen dem Geschehen auf dem Platz und dessen Übertragung auf die heimischen Fernseher vergeht. Denn je nach Übertragungsart kann diese Zeit unterschiedlich lang werden. Während der WM 2018 gab es bei der Übertragung schlimmstenfalls Verzögerungen von über 30 Sekunden beim Live-Stream online. Beim Nachbarn mit der SAT-Anlage konnte da der Ball schon wieder rollen, während man selbst das vorige Tor noch nicht gesehen hatte. Damit euch das 2022 nicht passiert, gibt es eine Empfangsart, die bisher alle andern schlägt: der Satellit.

Echte Fußball-Fans brauchen für den Genuss zuhause auch den richtigen Fernseher. Worauf ihr beim Kauf achten solltet, seht ihr hier:

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Gerade Online-Livestreams können oft nicht mithalten

Die Latenz gibt es bei Live-Übertragungen immer. Heute setzen die Anbieter oft einen 5G-Livestream vor Ort ein, um Daten schneller auf den Weg zu bringen. Wer besonders nah am Geschehen auf dem Platz dabei sein will ohne auf der Tribüne zu sitzen, sollte aber weiter auf Satellitenempfang setzen. Das gute alte Kabelfernsehen kann zwar oft nicht ganz mithalten, ist aber in der Regel immer noch schneller als der Online-Livestream.

Wer sich als Fan darauf verlässt, muss starke Nerven mitbringen – oder damit leben, dass man eben nicht als erstes erfährt, was auf dem Platz im fernen Katar passiert.