Die Xbox Series S ist zwar die günstigstes Alternative der Next-Gen-Konsolen offenbart aber nun einen deutlichen Nachteil. Der für Spiele und Apps verfügbare Speicherplatz ist sehr gering.

 

Xbox Series X

Facts 

In der Xbox Series S ist einer 512 GB SSD verbaut, was per se schon nicht gerade viel Platz für die immer größer werdenden AAA-Spiele bietet. Laut einem Spieler aus Kanada, der seine Series S bereits bekommen hat, stehen für Spiele und Apps aber nur 364 GB zur Verfügung.

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Anders ausgedrückt bei einer vollen Installation von Call of Duty: Modern Warfare und Warzone ist die Festplatte zur Hälfte voll. Das neue Black Ops Cold War würde gut 38 Prozent der Series S in Anspruch nehmen. Viel Platz für Apps oder andere größerer Spiele bleibt da nicht.

Zwar besteht die Möglichkeit, die Series S mit einer externen Speichererweiterung zu vergrößern, doch die offizielle Hardware von Microsoft und Seagate kostet mit 240 Euro fast so viel wie die Konsole selbst.

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Der Speicherplatzbedarf von Spielen wird aber in Zukunft eher steigen, wodurch die Series S ohne Erweiterung die erste Konsole sein wird, bei der Spieler bei der Anzahl an verfügbaren Spielen entscheiden müssen. Da Microsoft sich stärker auf den Game Pass funktioniert, ist die kleine Festplatte sogar eher verwunderlich. Wozu der Zugriff auf Hunderte Spiele, wenn nur 3 bis 4 auf die Festplatte passen. Der Fokus der Series S ist vielleicht aber auch einfach auf Cloud-Gaming ausgerichtet.