Xiaomi-Smartphones erfreuen sich immer größerer Beliebtheit – auch in Deutschland. Trotzdem schafft es der chinesische Konzern nicht, ein Handy zu bauen, das Apple kürzlich vorgestellt hat. Der Grund ist eine Schwäche von Android, wie man nun offen zugibt. Wird sich daran bald was ändern?

 

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Xiaomi würde gern ein „Mini“-Smartphone bauen

Der chinesische Hersteller Xiaomi haut in Deutschland unzählige Handys auf den Markt, um die Schwäche von Huawei auszunutzen und Kunden zu gewinnen. Das klappt auch ganz gut, wie man an den steigenden Verkaufszahlen sieht. Eins schafft das Unternehmen aber nicht, ein kleines Handy zu bauen. Der Manager der Xiaomi-Tochter Redmi, Lu Weibing, hat nämlich laut WinFuture auf Weibo bestätigt, dass man gerne ein kleines Handy bauen würde, die Nutzer dann aber massive Kompromisse bei der Akkulaufzeit eingehen müssten.

Xiaomi ist es einfach nicht möglich, aus einem kleinen Akku eine lange Laufzeit bei einem Android-Handy zu quetschen. Im iPhone 12 Mini steckt nur ein 2.227-mAh-Akku und es ist ein High-End-Prozessor verbaut, der keine Kompromisse bei der Leistung macht. Trotzdem soll Apple eine hohe Laufzeit ermöglichen, da die Hardware und Software aus einer Hand stammen und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Das ist bei Android-Geräten einfach nicht möglich. Xiaomi kauft Prozessoren ein und bekommt die Software von Google. Laut Weibing gibt es unter Android kaum Möglichkeiten, um die Effizienz des Betriebssystems zu verbessern.

Das iPhone 12 Mini vorgestellt:

iPhone 12 mini: Die kleine Überraschung von Apple (Herstellervideo)

Viele Menschen hätten gern kleine Handys

Oft heißt es von den Smartphone-Herstellern, die Android nutzen, dass die meisten Nutzer große Displays bevorzugen. Das ist denkbar. Auch ich will kein kleines Handy nutzen. Trotzdem gibt es noch genug Interessenten für kleine High-End-Smartphones. Das werden die Verkaufszahlen des iPhone 12 Mini deutlich zeigen. Vielleicht traut sich dann ein Android-Hersteller doch noch einmal an die Entwicklung.