Xiaomi Mi A3 vorgestellt: Das (fast) perfekte Einsteiger-Smartphone zum kleinen Preis

Simon Stich 1

Mit dem Xiaomi Mi A3 hat der chinesische Hersteller wie erwartet ein neues Handy vorgestellt. Highlights sind der starke Akku und die dreifache Kamera mit Ultraweitwinkel. An anderer Stelle hat Xiaomi aber gespart, wie sich zeigt.

Xiaomi Mi A3 vorgestellt: Das (fast) perfekte Einsteiger-Smartphone zum kleinen Preis
Bildquelle: Xiaomi.

Xiaomi Mi A3 ab dem 24. Juli zu haben

Xiaomi hat sein Portfolio um ein weiteres Smartphone erweitert. Bei einem Event in Spanien hat der Hersteller nun das Xiaomi Mi A3 vorgestellt, das ab dem 24. Juli 2019 in zwei verschiedenen Ausführungen zu haben sein wird. Anders als zunächst erwartet, gibt es zumindest zum Start keine Lite- oder Pro-Version des Xiaomi Mi A3. Durch den recht attraktiven Preis und die Kamera von Sony könnte das Smartphone auch hierzulande ein Erfolg werden.

Xiaomi setzt beim Mi A3 auf Android One, also auf eine nicht angepasste Version des mobilen Betriebssystems. Kunden dürfen sich also wohl auf schnelle Updates freuen, da Xiaomi eigene Änderungen nicht zusätzlich aktualisieren muss. Auch ein klassischer Kopfhöreranschluss im 3,5-mm-Format ist beim Xiaomi Mi A3 mit von der Partie.

Die Kamera von Sony auf der Rückseite des Handys verfügt über drei Linsen, wobei die Hauptkamera Fotos mit bis zu 48 MP ermöglicht. Die weiteren Linsen schaffen Aufnahmen mit bis zu 8 MP beziehungsweise 2 MP. An einen Ultraweitwinkel hat Xiaomi auch gedacht, erfasst werden kann hier ein Winkel von 118 Grad. Selfies sind mit bis zu 32 MP möglich.

Die Rückseite des Xiaomi Mi A3:

Xiaomi Mi A3: Geringe Auflösung, kein NFC

Das an den Ecken abgerundete AMOLED-Display kommt zwar auf eine Diagonale von 6,08 Zoll, löst aber leider nur mit HD+ auf, also mit 1.570 x 720 Pixeln. Ein Notch für die Frontkamera ist ebenfalls vorhanden, die Ränder sind an allen Seiten deutlich sichtbar, insbesondere unten.

Bei der weiteren Ausstattung setzt Xiaomi auf den Mittelklasse-Prozessor Snapdragon 665, dem 4 GB RAM zur Seite stehen. Beim Festspeicher haben Kunden die Wahl zwischen 64 GB und 128 GB. Eine Erweiterung um bis zu 256 GB via microSD-Karte ist möglich. Der Akku kann sich mit einer Leistung von 4.030 mAh ebenfalls sehen lassen und dürfte aufgrund der geringen Displayauflösung auch nicht so schnell schlapp machen. Der Ladevorgang kann mit bis zu 18 Watt erfolgen, wobei Xiaomi nur ein Ladegerät mit maximal 10 Watt ins Paket legt.

An die Kameraqualitäten des Mi Mix 3 wird das neue Xiaomi-Handy sicher nicht herankommen:

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Xiaomi Mi Mix 3: Die Kamera im Test.

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Leider wird auf NFC verzichtet, wie bei mobiFlip richtig angemerkt wird. Kontaktloses Bezahlen, zum Beispiel mit Google Pay, ist mit dem Xiaomi Mi A3 folglich nicht möglich.

Die Version mit 64 GB Festspeicher ist ab dem 24. Juli 2019 für 249 Euro erhältlich. Wer doppelt so viel Speicher möchte, der wird mit 279 Euro zur Kasse gebeten. Beide Varianten werden in den Farben Weiß, Blau und Grau verkauft.

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