Wer hätte gedacht, dass das Hobby Gaming sich so ausbreitet und von Millionen Menschen weltweit geliebt wird? Die Tampa Times jedenfalls nicht, so schrieb die Zeitung am Samstag, den 3. Dezember 1977, dass Videospiele nur eine kurze Modeerscheinung sind.

 

Videospielkultur

Facts 

Die 70er – die Zeit des Atari, von Pac-Man und Space Invaders. Trotz der Tatsache, dass sich in den 70ern die Videospiele häuften, waren einige der Meinung, dass dieses Phänomen nicht lang anhalten wird und sich mit der Zeit in Luft auflöst. So hieß es zumindest in einem Zeitungsartikel aus dem Jahr 1977, wie Gamerant berichtet.

Dieser enthält Zitate von Michael Moon, einem offiziellen Vertreter der Brettspielfirma Milton Bradley. Diese besagen, dass „Videounterhaltung nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist“ und dass „die Spiele nach etwa einem Monat langweilig werden“. Das hat er zugunsten seiner Brettspiele zwar gehofft, wie man heute weiß, lag er damit allerdings total daneben. Videospiele sind so populär wie noch nie und noch immer wächst der weltweite Markt.

Viele Titel davon erhalten heute noch Neuauflagen. So zum Beispiel Command & Conquer.

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Teilweise doch recht

Um Moon gegenüber fair zu sein, hatte er jedoch zumindest teilweise recht. 1983, sechs Jahre nach Moons Artikel, brach die Videospielindustrie zusammen. Der Aufstieg von Computern und die Übersättigung mit minderwertigen Videospielen führte zwischen 1983 und 1985 zu einem Rückgang der Einnahmen um 97 %. Moon mag damals den US-Markt genau vorausgesehen haben, aber er hat nicht vorausgesehen, dass Nintendo den Konsolenmarkt dann doch für immer verändern würde.

Was denkt ihr? Haben Videospiele eine Zukunft, oder wird der Spaß daran irgendwann verblassen? Schreibt uns eure Meinung dazu sehr gerne in die Kommentare.