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    iPad 10.2 von 2019: Preis, Farben, Vor- und Nachteile

    Sebastian Trepesch

    Auch wenn es offiziell erst für 30. September angekündigt wurde: Die ersten Besteller können sich ab heute auf Pakete vom Postboten freuen, die das iPad 10.2 enthalten. Mit dem günstigen Gerät dürfte Apple in Klassenzimmern, aber auch bei Personen punkten, die für ein Tablet nicht so viel Geld ausgeben möchten.

    Wer genau hinschaut, wird leicht enttäuscht – und doch ist es ein attraktives Tablet zum attraktiven Preis: das iPad 10.2. GIGA nennt die Daten sowie Vor- und Nachteile des Gerätes.

    iPad 10.2: Vor- und Nachteile des günstigen Tablets

    Das iPad 10.2 tritt das Erbe des populären iPad 9.7 an. Es nimmt somit den Platz des günstigsten Apple-Tablets ein. In Ausstattung und Qualität wird es vom iPad Air und den Topmodellen aus der iPad-Pro-Linie übertroffen.

    Vorteile des iPad 10.2

    Das Display des iPads ist mit dieser Generation von 9,7 Zoll auf 10,2 Zoll Bildschirmdiagonale gewachsen. Das ist nicht mehr weit vom iPad Air mit 10,5 Zoll Bildschirmdiagonale entfernt. Neben der Pencil-Unterstützung (1. Generation) zum Zeichnen bietet das Tablet erstmals in dieser Preisklasse eine Schnittstelle für das Smart Keyboard. Diese tolle, aber teure Tastatur ist über Pins mit dem iPad verbunden und benötigt damit keine Bluetooth-Verbindung.

    Mit iPadOS und guten vorinstallierten Apple-Apps bietet es von Haus aus viele Funktionen und Möglichkeiten, und das mit einer guten Akkulaufzeit.

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    Nachteile des iPad 10.2

    Der verbaute Chip hat bereits ein paar Jahre auf dem Buckel, es handelt sich um den „A10 Fusion“-Chip. Dieser war schon im Vorgänger, aber auch schon im iPhone 7 verbaut.

    Während das in der Alltagsnutzung (Film schauen, Mails schreiben, etwas surfen und zeichnen) nicht stark auffallen dürfte, ist das nicht-laminierte Display der sichtbarere Makel: Der Bildschirm wirkt billiger als beim iPad Air, spiegelt etwas mehr und die Stift-Benutzung ist weit weniger unmittelbar als bei dem teueren Tablet. Auch den großen P3-Farbraum oder die Umgebungslichtanpassung „True Tone“ gibt es nicht.

    Die Kameras sind ebenfalls als „Negativpunkt“ zu nennen, die Qualität ist nicht mehr zeitgemäß.

    Farben und Preis des iPad 10.2

    Das iPad 10.2 gibt es in den Gehäusefarben Silber, Space Grau und Gold. Mit etwas dürftigen 32 GB Speicher kostet das iPad 379 Euro, mit 128 GB 479 Euro. Die Cellular-Version, in der ein Chip für Mobilfunkdaten integriert ist, kostet jeweils 140 Euro mehr.

    Neue Top-Funktionen von iPadOS 13, die man auf dem iPad 10.2 nutzen kann:

    iPadOS 13: 7 Top-Funktionen im Video

    Technische Daten des iPad 10.2

    Größe 250,6 x 174,1 x 7,5 Millimeter
    Gewicht 483 Gramm
    Gehäusefarben Space Grau, Silber, Gold
    Betriebssystem & Software iOS 13 (mit Sprachassistent Siri); Mail, Notizen, Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand und mehr
    Bildschirm 10,2 Zoll Bildschirmdiagonale
    2160 x 1620 Pixel, 264 ppi
    P3-Farbraum, Weißabgleich (True Tone), laminiert
    Chip A10 Fusion Chip mit M10 Coprozessor
    Rückseitige Kamera 8 Megapixel, Blende ƒ/2.4
    1080p Videos mit 30 fps
    Selfie-Kamera 1,2 Megapixel
    720p Videoaufnahme mit 30 fps
    Audio Stereo-Lautsprecher auf der Seite des Homebuttons
    WLAN WLAN 802.11a/b/g/n/ac, simultanes Dualband (2,4 GHz, 5 GHz)
    Mobilfunk LTE in der iPad-Version „WiFi + Cellular“; Nano-SIM, eSIM
     Weitere Module GPS, Kompass, iBeacon, Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Barometer, Umgebungslichtsensor
     Entsperrmethode Fingerabdrucksensor Touch ID
     Akkukapazität unbekannt; 10 Stunden Surfen über WLAN laut Hersteller
     Sonstiges Unterstützung von Apple Pencil (nur 1. Generation) und Smart Keyboard
    Amazon-Preise mit 32 GB Speicher: 379 Euro
    mit 32 GB und Mobilfunk: 519 Euro
    mit 128 GB Speicher: 479 Euro
    mit 128 GB und Mobilfunk: 579 Euro

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