TERA

David Hain

Der Berliner Publisher Frogster bewies schon einmal ein goldenes Näschen. In einer Zeit, in der große HighBudget-Titel wie Warhammer Online oder Aeon sich mit ihren Abo-Preismodellen die Zähne am gesättigten Markt ausbissen, setzte Frogster auf Free-to-Play. Und siegte – auf ganzer Linie. Der frech zusammengeklaute, aber eben kostenfreie World of Warcraft-Klon „Runes of Magic“ zahlt seither sämtliche Gehälter im Berliner Büro und fördert Neuzukäufe. Wie zum Beispiel „TERA“.

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„TERA“ gehört zu jener Familie der asiatischen MMOS, die zum einen schon seit geraumer Zeit erfolgreich im Land des Lächelns laufen, zum anderen auf besonders hübsche Optik setzen. Das erinnert mit seinen strahlenden Farben und bildhübschen Designs nicht selten an Aeon, die Systemanforderungen sind also ein gutes Stück höher, als die der meisten Konkurrenten. Allerdings ist es ja eigentlich auch nicht die Optik eines MMOs, die zählt.

„TERA“ baut daher auf ein Alleinstellungsmerkmal, das es tatsächlich von den üblichen Genrevertretern abhebt. Was die Macher sehr werbewirksam als „True Action Combat“ bezeichnen, ist im Grunde nicht viel mehr, als ein direktes Kampfsystem. Anders als in den meisten Vertretern drückt ihr also nicht bloß eine Taste und wartet auf den vorberechneten Effekt, sondern ihr müsst selbst agieren, selbst zielen und stets wachsam sein.

Dadurch entsteht bei „TERA“ ein sehr dynamisches Spielgefühl, das im Umkehrschluss aber auch deutlich mehr Konzentration erfordert. Schon die normalen Standardkämpfe dauern zum Teil mehrere Minuten lang, in denen man aktiv blockt, den Gegner umläuft, nach Schwachstellen sucht, zuschlägt und Skills auslöst, die sich zudem auch noch zu Combos verknüpfen lassen. Wir wollen gar nicht wissen, wie aufwändig da mehrstündiger Raid sein mag.

„TERA“ wird mit sieben verschiedenen Rassen – Amani, Castanic, Hochelfen, Popori, Baraka, Elin und Menschen – und acht Klassen aufwarten. Anders als Runes of Magic wird Tera übrigens kein Free-to-Play-Titel, sondern ebenfalls auf monatliche Abos setzen. Bleibt zu hoffen, dass sich Frogster das goldene Näschen bewahrt hat.

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