Parks and Recreation: Tränenreiches Finale der Kultserie

Daniel Schmidt

Der letzte Vorhang ist gefallen. Die Kultserie „Parks and Recreation“ hat ihre finale Folge gesendet. Obwohl die Mocumentary über eine Gruppe von mehr oder weniger motivierten Beamten in ihren sieben Staffeln nicht nur Höhenflüge erlebt hat, schaffte es das Team um Ulknudel Amy Poehler dennoch, sich eine konstante Fanbase aufzubauen. Jetzt ist der Spaß leider zu Ende.

Wenn eine Serie zu Ende geht, gibt es immer zwei Wege, wie das Finale von statten gehen kann. Entweder es wird innerhalb von zwei Folgen alles, was da an Storyline noch herumschwirrt notdürftig abgewickelt oder aber es gibt ein wohlgeplantes Ende, in dem alle Geschichten ordentlich zu Ende erzählt werden und wir uns mit Würde von den geliebten Charakteren verabschieden dürfen. Wer erinnert sich nicht mit Grauen an das völlig sinnlose Ende von „Ally McBeal“, oder mit sentimentaler Rührung an die letzte Szene von „Friends“.

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Das Finale von „Parks and Recreation“ fällt glücklicherweise eindeutig in die letzere Kategorie. Schon in der ganzen siebten Staffel wurde immer deutlicher, dass die Handlung aus der fiktiven Stadt Pawnee im US-Bundesstaat Indiana auf den Abschied von Leslie Knope (Amy Poehler), Ben Wyatt (Adam Scott) Andy Dwyer (Chris Pratt) und dem Rest der Bande hinarbeitet. Während das Herz der Fans schwer ist, ist es jedoch ein schöner Trost, dass die Serie so versöhnlich endete.

Natürlich wollen wir niemandem dem Spaß an der finalen Episode verderben, weswegen wir nichts zum Inhalt spoilern wollen. Also nur so viel: Über die wunderschöne Doppel-Folge hinweg verabschiedet sich die Gruppe einzeln von den Zuschauern mit jeweils einem Blick in die Zukunft. Parallel dazu erfüllt die beliebte Beamtenschaft eine letzten Mission, bevor jeder mit seinem eigenen Leben weitermacht.

Wer in Zukunft besonders den knuddeligen Andy Dwyer, gespielt von Chris Pratt vermissen wird, kann seine Tränen trocknen. Der Schauspieler ist spätestens seit seiner Hauptrolle in „Guardians of the Galaxy“ schwer gefragt und wird bald in „Jurassic Park 4: Jurassic World“ wieder im Kino zu sehen sein. Amy Poehler, die mit ihrem sonderbaren Humor das Herzstück der Serie bildete,  hat hingegen zuletzt angekündigt, nicht mehr die Golden Globes moderieren zu wollen. Bleibt zu hoffen, dass wir die ulkige Blondine spätestens in der zweiten Staffel von „Welcome to Sweden“ wiedersehen, in der ihr Bruder Greg Poehler die Hauptrolle spielt, und die sie selbst mitproduziert.

Komaglotzen leicht gemacht: Welcome to Sweden*

Wir haben gelacht, geweint und uns gefreut. Schöner kann eine Serie kaum enden. Ruhe in Frieden, „Parks and Recreation“.

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