Die Enthüllungen um die zwielichtigen Ausspähungsmethoden der NSA sind mittlerweile bereits ein halbes Jahr her. Vergangene Woche hat Obama vor den Geheimdiensten gesprochen. Nun meldet sich der Whistleblower, der die Geschehnisse rund um die NSA erst ins Rollen gebracht hat, zu Wort. Am morgigen Donnerstag stellt sich Edward Snowden im Netz, um Fragen bei Twitter zu beantworten.

 

Edward J. Snowden

Facts 

Wer per Twitter eine Frage an Edward Snowden richten will, kann dies tagsüber mittels Tweet mit dem Hashtag #AskSnowden tun. Beginnen soll die Fragerunde mit Edward Snowden laut der Stiftung „Free Snowden“ am morgigen Donnerstag, 23. Januar, um 21 Uhr MEZ. Snowden wird eine Stunde lang Rede und Antwort stehen.

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NSA-Skandal: Edward Snowden spricht im Netz

Die Free Snowden Stiftung wurde im Oktober 2013 in die Welt gerufen, um den ehemaligen technischen Mitarbeiter der CIA, NSA und DIA finanziell zu unterstützen. Insbesondere die anfallenden Anwaltskosten sollen aus der Stiftung beglichen werden. Neben tiefergehenden Fragen zur NSA-Affäre wird sich Snowden sicherlich zu Obamas Ansprache aus der vergangenen Woche äußern und zudem die aktuellen Vorwürfe von sich weisen, bereits seit längerer Zeit als russischer Spion tätig zu sein. Dieser Vorwurf wurde jüngst von zwei Republikanern im US-Repräsentantenhaus geäußert. Alle Antworten zur Edward Snowden-Fragerunde könnt ihr auf der Webseite der Snowden-Stiftung nachlesen.

ZDF-Interview Claus Kleber with Barack Obama - heute journal 18. Januar 2014 (engl. Originalfassung)

Edward Snowden: Antworten bei Twitter am Donnerstag

Edward Snowden hat im vergangengen Mai geheime Dokumente an Journalisten übergeben, dank derer verdeckte Tätigkeiten des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA und der GHCQ (Großbritannien) aufgedeckt wurden. Hierbei wurde die Ausspähung von Kommunikationswegen über die gesamte Welt  öffentlich. US-Präsident Obama äußerte sich zwar vergangene Woche zur Affäre, bis jetzt wurden jedoch kaum Konsequenzen gezogen. Seit dem 23. Juni 2013 befindet sich Snowden im russischen Exil, nachdem sein Pass von der US-Regierung als ungültig gewertet wurde. Bereits im Dezember 2013 zeigte sich Edward Snowden im britischen Fernsehen.

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