Flora P. - Expertin des Selbstportraits

Patric Böttcher
Flora P. -  Expertin des Selbstportraits

Erst war sie jahrelang als Model unterwegs und dann hat sie die Kamera selbst in die Hand genommen. Jedoch nicht um sich dahinter zustellen, sondern um Selbstportraits zu machen. Der jungen Österreicherin (28 J.) schwirrten einfach zu viele kreative Ideen im Kopf rum. Diese konnten nur selten durch Fotografen umgesetzt werden. Was lag da näher, als sich mit den eigenen Ideen selbst ins passende Licht zu setzen. Die Selbstportraits zeigen ihre persönlichen Fantasien.

Dabei achtet sie stark darauf, dass coole Locations Teil der Inszenierung sind. Selbst ein großer leerer Raum eines verlassenen Ortes liefert eine spannende Kulisse. Auch fast schon surreale Bilder findet man bei ihr. So ist die Serie „Wonderland“ wirklich märchenhaft. Die echte Wölfin bringt eine Wahnsinns Spannung ins Bild.

Technisch sind die Fotos immer perfekt auf den Punkt gebracht. Und das obwohl Flora P. sehr viel mit offener Blende fotografiert. Nicht ganz einfach bei Selbstportraits, denn bei Blenden von 1.8 oder 2.8 gibt’s ja nur einen schmalen Grad der Schärfentiefe. Das heißt, dass man nur wenige Zentimeter hat, in denen der Fokus und die Bildschärfe sitz.

Deshalb fragte ich sie einfach wie sie arbeitet und welche Ausrüstung sie dafür verwendet. Ich war erstaunt, wie einfach man zu so guten Bildern kommt.

Sie setzt ihre Kamera (mit 50mm Objektiv) auf ein Stativ, hat einen Kabel- oder Funkauslöser dran und bevor die Kamera auslöst wird dieser versteckt oder zur Seite geworfen. Die Kameraeinstellung „10sek. Selbstauslöser“ hilft ihr dabei. So entstand z.B. ihre Serie „Thürntal“.

Das ganze macht sie so erfolgreich, dass ihre Fotos u.a. schon im Playboy und in der GQ veröffentlicht wurden. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

Ich bin weiterhin gespannt auf ihre Fotos und hoffe euch für eigene coole Selbstportraits inspiriert zu haben. Denn viel ist dafür nicht notwendig und mit ein wenig Übung kommt man schnell ans Ziel.

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