Oscars 2018: So viel Geld haben die Gewinnerfilme gekostet – Zahl(en) des Tages

Stefan Bubeck

The Shape of Water, Die dunkelste Stunde, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri: Die Oscar-Gewinner 2018 stehen fest. Wir haben nachgeschaut, was die preisgekrönten Filme bei der Produktion gekostet haben.

Oscars 2018: So viel Geld haben die Gewinnerfilme gekostet – Zahl(en) des Tages
Bildquelle: Getty Images / Alberto E. Rodriguez.

Die Budgets der teuersten Blockbuster sind schwindelerregend hoch: Fast & Furious 8 verschlang 250 Mio. US-Dollar, Avengers: Age of Ultron hat 279 Mio. US-Dollar gekostet, Justice League sogar 300 Mio. US-Dollar. Bei den als „Oscarverleihung“ bekannten Academy Awards hat es hingegen Tradition, dass auch „kleine“ Filme mit begrenzten Budgets die begehrten Trophäen abräumen.

Oscars 2018: Mit 19 Millionen US-Dollar auf den Olymp der Filmbranche

Wie viel US-Dollar haben die Filme der Oscars 2018 gekostet? Die Angaben der Budgets stammen von IMDB – dabei muss beachtet werden, dass es sich bei den angegebenen Produktionskosten meistens um Schätzwerte von Filmexperten handelt.

  • The Shape of Water (Beste Regie für Guillermo del Toro): 19,4 Mio. US-Dollar
  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Beste Hauptdarstellerin, Frances McDormand): 15 Mio. US-Dollar
  • Darkest Hour (Bester Hauptdarsteller, Gary Oldman): 30 Mio. US-Dollar
  • Get Out (Bestes Originaldrehbuch für Jordan Peele): 5 Mio. US-Dollar
  • Call Me by Your Name (Bestes adaptiertes Drehbuch für James Ivory): 4 Mio. US-Dollar

Schauen wir abseits der bekanntesten Kategorien, finden wir auch den einen oder anderen groß budgetierten Film – an die Kosten aktueller Superhelden-Blockbuster kommen sie allerdings nicht ran.

  • Dunkirk (Bester Schnitt für Lee Smith): 100 Mio. US-Dollar
  • Blade Runner 2049 (Beste visuelle Effekte u.a. für den Deutschen Gerd Nefzer): 150 Mio. US-Dollar

 

Blade Runner 2049: Offizieller HD-Trailer.

Der teuerste Gewinner für die beste Regie in der Geschichte der Academy Awards ist Titanic (1997) mit 200 Mio. US-Dollar Budget, was inflationsbereinigt rund 305 Mio. US-Dollar entspricht. Dahinter folgen Gladiator (2000) mit 103 Mio US-Dollar und Lord of the Rings: The Return of the King (2003) mit 94 Mio US-Dollar. Richtige Schnäppchen waren dagegen Moonlight (2016) mit 4 Mio. US-Dollar und Rocky (1976) mit 960.000 US-Dollar (inflationsbereinigt ca. 4,2 Mio. US-Dollar).

Quellen: IMDB, Business Insider

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