Apple Watch: Jony Ive und Marc Newson im Interview

Thomas Konrad 1

Ein Mitschnitt des Interviews, das Jonathan Ive und Marc Newson am vergangenen Mittwoch mit der Modejournalistin Suzy Menkes geführt haben, ist nun online verfügbar. Auch die Langlebigkeit der Edition-Uhren ist ein Thema.

Apple Watch: Jony Ive und Marc Newson im Interview
Bildquelle: Dailymail.

Newson und Ive erklären im Interview unter anderem, welche Überlegungen hinter der Apple Watch stecken, warum man sich auch für eine Kollektion aus goldenen Luxus-Uhren entschieden hat und wie die Apple Watch im Vergleich mit traditionellen Uhren abschneidet.

Ive erklärte einmal mehr, dass die Motivation, eine Uhr zu entwicklen eine andere war als beim iPhone. Ive und Newson besitzen zahlreiche mechanische Uhren und schätzen ihre Schmuckstücke. Ein Fan älterer Mobiltelefone war man bei Apple jedoch nicht; man wollte ein besseres Telefon, so Ive. Nicht eine bessere Uhr.

Man habe jedoch festgestellt, dass Technologie am Arm genauso gut aufgehoben sei. Auch laut Newson ist das Handgelenk seit Jahrhunderten der beste Platz am Körper, um ein Objekt unterzubringen. Das sei keine neue Entdeckung. Recht hat er.

Ist es eine Uhr, die man sammeln kann? Schön werde sie bleiben, scherzte Ive. Er selbst wisse aber nicht, ob man die Apple Watch mit mechanischen Uhren vergleichen könne, auch weil sie durch Software immer wieder ihren Funktionsumfang erweitern könne.

Für Gold habe man sich nicht wegen des Preises entschieden. Man habe das Material schlichtweg geliebt und eine eigene Zusammensetzung entwickelt.

Apple versuche seit den 70er-Jahren, Technologie zugänglicher und einfacher zu machen. Auf dieser Mission befinde sich das Unternehmen noch immer, erklärt der britische Designer.

Glaubt er, dass Apple inzwischen Produkte kreiert, die vor allem für jüngere Kunden begehrenswerter sind als traditionelle Luxusgüter? Ive: „Das weiß ich nicht… Das wird sich zeigen.“

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