Nicolas Cage ist unzufrieden: "Es ist gerade richtig mies, berühmt zu sein."

Robin Schweiger 2

Nicolas Cage ist ein großartiger Schauspieler, der im Laufe seiner langen Karriere leider in einer Menge schlechter Filme auftauchte. Sein sehr emotionales Schauspiel trifft dort oftmals auf unterentwickelte, langweilige Charaktere, was seinen Hang zum Overacting noch einmal verdeutlicht. Und so wurde Cage zu so etwas wie einer Kultfigur, was ihm nicht wirklich zu gefallen scheint.

Cage ist momentan auf dem SXSW-Festival in Austin, Texas unterwegs und macht dort Werbung für seinen neuen Film „Joe“. Im Zuge dessen äußerte er laut The Guardian seine Frustration über das mediale Ausschlachten der Leben von Schauspielern:

„Ich habe mit dem Schauspielern angefangen, weil ich James Dean sein wollte. Ich habe ihn in „Rebel Without a Cause“ oder „East of Eden“ gesehen und nichts hatte auf mich so eine starke Wirkung, kein Rock-Song, keine klassische Musik, wie James Dean in „Eden“. Das hat mich umgehauen und ich wusste: „Das will ich auch machen!“. Das war bevor jeder ein Smartphone hatte und bevor man berühmt wurde, nur des Berühmtseins wegen. Ich möchte nicht beschweren, aber es ist gerade richtig mies, berühmt zu sein.“ 

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Dass einige Kritiker das Privatleben der Darsteller in ihren Filmkritiken verarbeiten, scheint ihn besonders zu ärgern:

„Mittlerweile ist sogar die Kunst der Filmkritik…nun, der Kritiker, der „Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans“ kritisierte, sprach über die Anzahl der Häuser, die ich privat gekauft oder verkauft habe. Was zur Hölle hat Lindsay Lohans persönliches Leben mit ihrer Performance in „The Canyons“ zu tun? Es sollte immer nur um die Arbeit selbst gehen. Was für einen Unterschied macht es, dass Bill Clinton eine Affäre hätte? Inwiefern beeinflusst das seine Performance als Präsident? Ich möchte nicht, dass die privaten Aspekte einer Person wichtiger werden, als die Arbeit, die sie macht.“

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