Danke, Robin Williams: Erinnerungen an den Schauspieler

Philipp Schleinig 10

Seit dem 11. August beschäftigt ein Thema die Filmwelt: Der Tod des US-Schauspielers Robin Williams. Für viele Zuschauer war Williams ein filmischer Held, der uns durch seine Rollen zum Lachen und zum Weinen brachte. Auch wir in der Redaktion gedenken dem großartigen Schauspieler, der unvergessen bleibt!

Danke, Robin Williams: Erinnerungen an den Schauspieler

Robin Williams war ein Gefreiter, ein Arzt, ein Flaschengeist, ein Kindermädchen… und alles dazwischen. Aber er war einzigartig.

- US-Präsident Barack Obama (via Twitter)

Die Filmwelt ist um einen großartigen und genialen Schauspieler ärmer - Robin Williams ist am 11. August 2014 im Alter von 63 Jahren gestorben. Fans auf der ganzen Welt trauern um ihr Idol. Der Schauspieler vermochte es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zu faszinieren, zu belustigen und zu bewegen. Sein Talent, sein Humor und seine ikonischen Filmrollen werden unvergessen bleiben.

Auch wir bedanken uns bei Robin Williams für die vielen wunderbaren Filme, mit denen er uns unterhalten hat und für wenige Stunden die Realität vergessen ließ.

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24 Bilder
Robin Williams: Seine Filme in Bildern.

Jonas - GIGA SOFTWARE

Robin Williams wird für mich immer der lustige alte Mann mit dem traurigen Gesicht sein. Anders als seine Hollywood-Kollegen wusste er nämlich stets Komik und Drama so miteinander zu verbinden, dass er nicht einfach als Lachnummer in die Geschichte eingehen wird: Die Trauer, als ihm in „Mrs. Doubtfire“ die Kinder weggenommen werden, die Erkenntnis, dass er kein ewiger Junge bleiben kann und er in „Hook“ seine Fähigkeiten als Erwachsener dazu nutzt, die Kinder zu retten. Ebenso konnte er begeistern und vor allem Kinder zum Lachen bringen. Denn auch wenn ich Clowns eigentlich blöde finde, hat „Patch Adams“ mich ewig berührt. Robin Williams soll als exzellenter Schauspieler, der er war, in den Gedächtnissen der Menschen bleiben – kein Clown, kein Possenreißer, einfach ein Charakter, und zwar ein guter.

Hannes - GIGA SOFTWARE

Ich muss gestehen, dass ich Robin Williams in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren hatte, von seiner Serie „The Crazy Ones“ habe ich gar nichts mitbekommen. Trotzdem hat mich der begnadete Schauspieler in meinem Leben stark beeinflusst: Vor allem in den 90er Jahren bin ich mit Filmen wie „Mrs. Doubtfire“ und „Jumanji“ aufgewachsen, die ich immer noch in sehr guter Erinnerung habe. Ich  möchte Robin Williams an dieser Stelle meinen Respekt zollen und hoffe, dass er seinen Frieden mit der Welt gefunden hat.

Martin - GIGA SOFTWARE

Der traurige Komiker dankt ab. Ich hatte Robin Williams die letzten Jahre tatsächlich gar nicht mehr auf dem Schirm, erinnere mich aber noch zu gut, wie mir „Mrs. Doubtfire“, „Jumanji“ und vor allem „Hook“ den einen oder anderen spaßigen Moment in der Vorpubertät bereitet haben. Der Selbstmord-Verdacht zeigt, dass Depressionen auch vor den Reichsten und Erfolgreichsten keinen Halt machen. Danke für die lustigen Stunden.

mrs doubtfire

Flavio - GIGA APPLE

Das erste Mal aufgefallen ist er mir in „Good Morning Vietnam“. Lange nachdem er im Kino lief, dafür war ich noch zu jung. Als ich dann herausfand, dass er auch den Dschini in Disney’s „Aladdin“ gab, konnte ich plötzlich gar nicht genug bekommen. Stand-Up-Auftritte wurden aufgesogen, „Der Club der Toten Dichter“ wieder und wieder begeistert aus der VHS-Videothek geliehen und zu „Zeit des Erwachens“ kiloweise Zwiebeln auf der Couch geschnitten…

„Ausrutscher“ wie „Patch Adams“ oder „Flubber“ verzieh ich großzügig in dem Wissen, dass es „Mrs. Doubtfire“ gab. Dass „The Birdcage“ nie schöner war. Dass „Jumanji“ mir im Kino schaurig schöne Schrecken einjagen konnte. Schön war’s.

Sarah - Grafik

Für mich wird Robin Williams immer der Mann sein, der als Peter Pan gegen Dustin Hoffman kämpfte, um seine Kinder aus Nimmerland zu befreien. Später überzeugte er mich auch in ernsteren Rollen, als er in „Insomnia“ von Al Pacino gejagt wurde, in „Zeit des Erwachsens“ zusammen mit Robert De Niro einen bewegenden Film ablieferte oder in „Good Morning, Vietnam“ den Radiomoderator mimte. Er ließ sich nie auf eine Rolle festlegen und entwickelte sich so zu einem der besten Charakterdarsteller, die wir je sehen durften.

Tom - GIGA GAMES

Als Kind der 90er habe ich vor allem Williams‘ Werke aus eben jenem Jahrzehnt konsumiert - und das teils dermaßen intensiv, dass ich die Filme als Kind mitsprechen konnte. „Jumanji“ war einer dieser Streifen, der mich im Alter von acht Jahren maßlos faszinierte und der mir auch heute noch verdammt viel Spaß macht. Williams spielt dort Alan Parrish, der als Kind in ein magisches Brettspiel namens „Jumanji“ hineingezogen und erst Jahre später als erwachsener Mann wieder ausgespuckt wird, als ein paar Kinder das verwunschene Gesellschaftsspiel finden und benutzen.

Was folgt ist ein fantasievolles Abenteuer mit zahllosen (etwas in die Tage gekommenen) Special Effects und einer energiegeladenen Darbietung von Robin Williams. „Jumanji“ ist sicher nicht perfekt und auch nicht Williams‘ beste Rolle, aber als einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit muss ich das Abenteuer hier einfach nochmal erwähnen.

jumanji

Annika - GIGA GAMES

Für viele war Robin Williams der Komiker, der immer gut gelaunte und witzige Schauspieler. Doch für mich war er ein Darsteller, der vor allem in den Dramen sein volles Potenzial ausleben konnte und mich auf diese Weise oft zum Weinen brachte. Bis heute berührt mich kein Film mehr als „Hinter dem Horizont“, denn in jeder einzelnen Szene mit Robin Williams spürt der Zuschauer die tiefe Sehnsucht, Hoffnung und Liebe zu seiner Filmehefrau, die er retten möchte.  Ich hatte sehr gehofft, ihn in den nächsten Jahren noch einmal in einer ähnlichen Rolle zu sehen. Schade, dass das jetzt nicht mehr passieren wird. Die Welt hat einen großartigen Mann verloren und ich bin zutiefst traurig darüber.

Julien - GIGA APPLE

Der Tod von Robin Williams hat mich sehr getroffen. Vor allem seine Rollen in meinen Lieblingsfilmen „Club der Toten Dichter“ und „Good Will Hunting“ werden mir auf ewig in Erinnerung bleiben. Nie zuvor habe ich in Filmen solch einen authentischen Wechsel zwischen Frohnatur und Tiefgang erlebt. Die Filmwelt hat eins ihrer größten Talente verloren, denn der Captain hat das Schiff verlassen…

Peer - GIGA GAMES

Beim ersten Sehen war ich von „Good Will Hunting“ gar nicht so beeindruckt, speicherte den Film eher als nette Tragikomödie ab. Aber über die Jahre kam er mir immer wieder unerwartet in den Sinn, wenn es darum ging, was man eigentlich machen will und worauf es wirklich ankommt. Wie Robin Williams darin sechsmal wiederholt: „It’s not your fault“ bleibt eine der berührendsten Szenen für die Ewigkeit.

good will hunting

Miriam - Praktikantin

Robin Williams war ein großartiger Schauspieler, der mich sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen bringen konnte. Er spielte Rollen, die Groß und Klein begeisterten und mit denen alle mitfiebern konnten. Vor allem „Nachts im Museum“ ist ein toller Film, der der ganzen Familie Spaß macht und der durch Robin Williams etwas ganz Besonderes geworden ist. Mit seinen Filmen hinterlässt er tolle Werke, die die Filmabende mit Freunden und Familie bereichern.

Philipp - GIGA FILM

Jeder von Robin Williams Auftritten zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Er sorgte für Erstaunen, für Bewunderung, für Tränen und für Lachen - Williams war ein ganz besonderer Schauspieler. Auch abseits des Films legte Williams Auftritte hin, die einen aus den Socken hauen konnten. Sein Verlust schlägt eine gehörige Kerbe in die Filmlandschaft. Zwar konnte er in den letzten Jahren nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen, doch ich wusste, dass das Potenzial irgendwo in ihm schlummerte und nur darauf wartete, durch vielleicht einen weiteren Film nochmals zur Geltung zu kommen. Nun bleibt mir dies nicht vergönnt, doch ich werde mein DVD-Regal durchstöbern und die Williams-Klassiker einlegen. In ewiger Erinnerung.

Good Will Hunting - Park Speech Scene.

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