„‘Mr. Bean‘ Rowan Atkinson tot“: Meldung über Selbstmord des Schauspielers - Vorsicht!

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Kaum ein britischer Schauspieler hat für so viele Lacher gesorgt, wie es Rowan Atkinson in der Rolle des  sympathischen Sonderlings „Mr. Bean“ getan hat. In letzter Zeit ist es still um den englischen Schauspieler geworden. Aktuell kursiert eine Meldung durch die sozialen Netzwerke, in der es heißt: „Mr. Bean ist tot.“.

2016 hat bereits zahlreiche bekannte Persönlichkeiten genommen. Kürzlich verstarb etwa Bud Spencer. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Meldungen  und Nachrichten besonders schnell. Häufig wird von Lesern die Quelle nicht geprüft, so dass sich auch Fake-Nachrichten schnell ihren Weg bahnen können. Auch im Falle von Mr. Bean handelt es sich um einen Hoax. Es mag zwar etwas still um den Schauspieler geworden sein, Rowan Atkinson ist jedoch nicht tot.

Die lustigsten Sprüche von Bud Spencer

Hoaxes auf Facebook.

Mr. Bean ist nicht tot, Nachricht ist ein gefährlicher Fake

In der Fake-Meldung, die bei Facebook kursiert, heißt es, Mr. Bean hätte im Alter von 58 Jahren Selbstmord begangen. Als Quelle werden FOX und BBC News angegeben.

  • Folgt man allerdings dem Link, wird man nicht auf eines der großen Nachrichtenportale weitergelandet, sondern landet auf einem kleinen Blog.
  • Hier finden sich zahlreiche weitere falsche Todes-Nachrichten, so auch von Nicolas Cage.

Hinter solchen Fake-Nachrichtenseiten stecken zahlreiche Gefahren.

  • In harmlosen Fällen sammeln Seitenbetreiber mit den falschen Schlagzeilen lediglich einige Klicks auf ihr Webangebot, das sich z. B. durch Werbeanzeigen finanziert.
  • Bevor die angebliche Meldung geöffnet werden kann, werden Nutzer dazu aufgefordert, den Beitrag zu teilen oder eine Facebook-Seite zu liken. Auf diesem Weg wird der Hoax schnell auf vielen Seiten in den sozialen Netzwerk sichtbar gemacht.
  • In schlimmeren Fällen werden Nutzer dazu verleitet, sich bei Gewinnspielen anzumelden oder eine App herunterzuladen, um die Meldung lesen zu können.
  • Hinter den Gewinnspielen stecken Datensammler, die hinterlegte E-Mail-Adressen für Spam-Mails nutzen.
  • Bei dem Download der App läuft man Gefahr, unbeabsichtigt in eine kostenpflichtige Abo-Falle zu tappen.
  • In allen Fällen gibt es jedoch im Ergebnis keinen Zugang zur angeblichen Nachricht über den Tod von Rowan Atkinson. Wird doch ein Artikel angezeigt, versteckt sich häufig im unteren Webseitenbereich ein kleiner Vermerk, wonach es sich bei diesem Webangebot um Satire handeln soll.

Mr. Bean (Rowan Atkinson): Tod durch Selbstmord ist eine Falschmeldung

Im Falle der Todes-Nachricht um Mr. Bean bzw. Rowan Atkinson wird die Falschmeldung zudem direkt in der Schlagzeile sichtbar. Rowan Atkinson soll während der Dreharbeiten zu „Johnny English 3“ gestorben sein. In der Schlagzeile heißt es dabei, der Schauspieler sei 58 Jahre alt, tatsächlich ist der „Mr. Bean“-Darsteller jedoch schon 61. Atkinson hat sich bereits selbst zu dem Hoax gemeldet. Der „Sun“ teilt er mit, dass er „glaube, am Leben zu sein“.

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Der Mr. Bean-Schauspieler ist nicht der erste Prominente, bei welchem Fake-Meldungen über Facebook, Twitter und Co. gestreut werden, um Nutzer in Fallen tappen zu lassen. Unter anderem waren bereits Mike Tyson und Charlie Sheen „Opfer“ dieser Nachrichtenmasche. Stößt man als erstes bei Facebook auf eine Meldung über einen angeblichen Tod eines Schauspielers, sollte man eine große, seriöse Quelle gegenchecken. In der Regel werden tatsächliche News sehr zeitnah aufgenommen. Findet sich bei den großen Nachrichtenportalen kein Hinweis auf den Tod, wie jetzt im Fall von Mr. Bean, handelt es sich bei den Facebook-Meldungen um Fakes.

Bildquellen: magicinfoto / Shutterstock.com, Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com  

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Martin Maciej, GIGA-Experte.

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