Zu heftig fürs TV?: Scarlett Johanssons verbotener Werbe-Clip aufgetaucht

Robin Schweiger 7

Normalerweise ist man es gewohnt, dass die Amerikaner besonders bei nackter Haut empfindlich reagieren. Als man also zu hören bekam, dass ein Werbeclip von Scarlett Johansson nicht während des am 02. Februar laufenden Super Bowls ausgestrahlt werden darf, war die Aufregung groß. Nun hat das Unternehmen den Clip online hochgeladen.

Die Situation ist arg absurd: In dem Clip für einen Trinkwassersprudler zählt Johansson zunächst trocken die Vorteile der Maschine auf. „Wenn ich diese Nachricht doch nur viral machen könnte“, wundert sich die Schauspielerin – und beginnt damit, lasziv am Strohhalm zu saugen.

Doch tatsächlich war das gar nicht das Problem an dem Werbespot. Nein, verboten wurde er nicht wegen der Strohhalm-Action, sondern weil Johansson den Clip mit den Worten „Sorry, Coke and Pepsi“ abschließt. Ein kleiner Schlag in Richtung der Indstrie-Giganten, zu denen Sodastream eine gesündere Alternative darstellen soll.

Das gefiel Fox – dem Sender, der den Super Bowl ausstrahlt – jedoch überhaupt nicht. Denn sie zählen darauf, dass eben diese Giganten auch in Zukunft noch Werbung dort ausstrahlen wollen. Weil Fox ihnen nicht auf den Schlips treten möchte, entschied sich der Sender kurzerhand dazu, SodaStreams Werbespot aus dem Programm zu verbannen.

Etwas besseres hätte der Firma kaum passieren können. Denn nun ging der Werbespot mit mittlerweile über drei Millionen Aufrufen tatsächlich viral – jedoch aus einem ganz anderen Grund, als man es zunächst plante.

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