Gawker: USD 100.000 "Kopfgeld" fürs iSlate

Ben Miller 9
Gawker: USD 100.000 "Kopfgeld" fürs iSlate

Steve Moses
Die US-amerikanische Website Gawker.com rief gestern ein „Kopfgeld“ für das Apple Tablet aus. Eine Belohnung in Höhe von USD 100.000,- soll derjenige bekommen der noch vor Release des Apple Tablets das Gawker-Team mit demselbigen „hantieren“ lässt.

USD 50.000,- bietet Gawker für Foto oder Video von Steve Jobs wie er das Tablet hält. USD 20.000,- für ein Tablet in Aktion gebannt auf Video und immerhin USD 10.000,- für Fotos das ominösen Gadgets.

Gestern Abend verkündete Gawker den ersten Gewinner der Kopfgeld-Jagd: Apple oder genauer gesagt dessen Anwälte.

Diese meldeten sich nämlich kurz nach der Ankündigung mit einer Email in der sie Gawker aufforderten die Kopfgeldjagd zu beenden. Diese sei illegal und verleite Personen zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen.

Brief von Apples Anwälte an Gawker.com
Brief von Apples Anwälte an Gawker.com

„Zwar schätze und begrüße Apple die lebhafte Diskussion über eigene Produkte, dennoch glauben wir, dass Sie (der Author) und ihr Unternehmen (Gawker) hier zu weit gegangen sind in dem Sie Geldpreise für Apples Geschäftsgeheimnisse ausgerufen haben. Sie verletzen damit geltendes kalifornisches Recht zum Schutz von Firmengeheimnissen.“, so Anwalt Michael Spillner.

Im Zuge der Aktion meldeten sich natürlich zahlreiche Personen die angebliche Fotos und Videos des ominösen „iSlates“ einsandten. Eine Email hebt Gawker hier besonders hervor:

I am writing to inform you that I have specific knowledge regarding the Apple tablet. I regret to inform you that there is no Apple tablet. These many months of endless tablet rumors have been the biggest hoax in tech history. Apple knows this, I know this, and soon the public will know this. Again, there is no Apple Tablet….zero….non-existent.

Auch Jason Snell, der Redaktionsleiter des MacWorld Magazins, möchte klar stellen, dass das Apple Tablet nicht existiert bis Apple selbst es präsentiert oder ankündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es was auch immer man sich vorstellt.

Kurz gesagt lebt es nur in unserer Vorstellung bis Apple das Gegenteil beweißt, wo Jason Snell auch Recht hat. Und wie uns die Vergangenheit gelehrt hat, man sich die Gerüchteküche gern einmal selbstständig.

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