Lesenswert: Safari-Entwickler erinnert sich an Steve Jobs

Thomas Konrad

Don Melton, lange Zeit Leiter des Safari-Teams, teilt seine Erinnerungen an Steve Jobs in einem lesenswerten Artikel. Melton berichtet mitunter von einschüchternden Meetings und teilt ein paar interessante Anekdoten.

Steve Jobs war laut Melton kein Monster, kein Cartoon-artiger Alleinherscher. „Er war nur sehr, sehr beschäftigt.“ Für solche, die sich leicht einschüchtern ließen und nicht wüssten, was sie tuen, habe er schlichtweg keine Zeit gehabt. „Steve erwartete Exzellenz. Daher bekam er sie auch so oft“, meint Melton.

Melton berichtet von seinen Meetings mit dem verstorbenen Apple CEO. Diese seien nicht einfach. Scott Forstall habe ihm im Vorfeld einige Tipps geben müssen. Jobs hasste es beispielsweise, wenn jemand den Cursor auf dem Bildschirm bewegte, nachdem er eine Software-Demo zum besseren Verständnis gestoppt hatte.

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Melton erlebte Jobs allerdings auch als fürsorglichen Vater mit menschlichen Verpflichtungen. Nachem seine Frau und die Kinder nächtelang auf einen Hundewelpen aufgepasst hatten, musste auch Jobs Nachtwache halten. Am nächsten Tag entschuldigte er sich bei seinem Team dafür, dass er ein wenig übernächtigt sei. „Steve war auch ein echter Mensch“.  Er  beschäftigte sich auch mit Alltäglichem und fand vielleicht auch Gefallen daran, schreibt Melton.

Humorvoll war Jobs ebenfalls: Bei den Proben zur Macworld in San Francisco im Jahr 2003 überraschte er Marketing-Chef Phil Schiller mit einer besonderen Folie: Nach einigen Slides über den Erfolg der Apple Stores hatte Jobs nämlich noch eine eindeutige Botschaft an die Presse - in Form eines Bildes. Manche Journalisten hatten die Ladengeschäfte als Misserfolg bezeichnet.

Den ganzen Text findet man auf Dan Meltons Blog in englischer Sprache.

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