Macintosh-Flagge: Susan Kare bietet Reproduktionen an

Thomas Konrad 6

Icon-Designerin Susan Kare bietet in ihrem Online-Shop seit Kurzem Reproduktionen der Piraten-Flagge an, die sich das Macintosh Team 1983 auf das Gebäude gestellt hatte. Nicht billig, aber ein Stück Macintosh-Geschichte. 

Susan Kare ist die Designer zahlreicher Icons des ersten Macintosh, entwarf unter anderem die Schriftart Geneva und arbeitete später auch für Microsoft, IBM und Facebook.

Nun bietet sie auf ihrer Webseite die ikonische Macintosh-Flagge an, die auf ein Steve-Jobs-Zitat zurückgeht. Um das Team zu motivieren, hatte er auf einer Versammlung gesagt: „Es ist besser, ein Pirat zu sein als der Navy beizutreten“.

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Ein Mitglied des Macintosh-Teams bat Susan Kare darauf, ein schwarzes Tuch mit einem Totenkopf zu bemalen. Als Augenklappe diente das damals bunte Apple-Logo.

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In den Größen 91 x 152 und 121 x 182 Zentimeter bietet Kare eine Reproduktion der Flagge an. Die handgemalten Stücke kosten umgerechnet rund 1.500 beziehungsweise 2.000 Euro.

Der erste Macintosh,  wegen seines 128 KB-großen Hauptspeichers auch Macintosh 128K genannt, kam 1984 auf den Markt. Steve Jobs stellte das Gerät am 24. Januar 1984 vor. 900.000 Dollar ließ man sich damals einen Werbespot für den Super Bowl kosten, der noch heute als einer der besten Spots aller Zeiten gilt.

Knapp 2.500 US-Dollar kostete der Rechner bei seiner Markteinführung - heute wären das knapp 4.500 Euro. Der Macintosh bestach vor allem durch seine grafische Benutzeroberfläche. Leistungstechnisch wurde die ihm jedoch zum Verhängnis - der Arbeitsspeicher war dafür fast zu klein. In Sachen Betriebssystem mag der Macintosh Vorbild für Microsofts Windows gewesen sein, doch auch eine Apple-Modellreihe hat der kleine Rechner inspiriert: Apples iMac folgt noch heute dem All-in-One-Konzept. Display, Elektronik, Anschlüsse und Lautsprecher sind alle in einem Gehäuse untergebracht.

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