Der Apple Mitbegründer Steve Jobs betonte stets, dass es das Ziel von Apple sei, die besten Produkte zu bauen. Um die Nutzererfahrung des iPhone zu verbessern, träumte er von einer Welt voller WiFi-Hotspots.

Mobiles Internet ist schon eine feine Sache. Doch je nach Tarif (Stichwort Datenvolumen) oder Region (Verfügbarkeit) haben wir mitunter nur begrenzten Zugang zum Netz. Da hilft dann nur noch ein WLAN-Hotspot. Ginge es nach Steve Jobs, wären solche Spots überall und kostenfrei für die Nutzer verfügbar, wie der Technikjournalist Walt Mossberg von ReCode berichtet.

Er hatte einst eine Unterhaltung mit dem Visionär, in der es genau um dieses Thema ging. Bereits seit dem ersten iPhone werden dem Nutzer verfügbare WLAN in der Nähe angezeigt. Doch die Sache hatte ein Problem, die Jobs sehr störte: Sie waren passwortgeschützt, wodurch es für den Nutzer nicht mal so eben möglich war, das Netz zu verwenden.

Natürlich verstand er die Notwendigkeit, seine Netze mit einem Passwort zu sichern. Doch ihm schwebte ein anderer Weg vor. Die Modems und Router sollten ein Gast-Netzwerk errichten, das kein Passwort benötigte und abgekoppelt vom ursprünglichen WLAN existieren sollte. Dafür suchte er sogar das Gespräch mit einigen Herstellern, um es als neuen Standard zu etablieren.

Jobs Hoffnung war außerdem, dass sich die Betreiber von öffentlichen und auch privaten Hotspots bereit erklärten, ihre Bandbreite zu teilen. Dann müsste sich der Smartphone-Nutzer keine Gedanken um seine Internetverbindung machen, sondern würde von einem Hotspot zum nächsten gelangen und hätte stets eine stabile Verbindung, was eine Verbesserung der Nutzererfahrung hervorrufen sollte.

Zwar gibt es bei diversen Routern von Apple und anderen Herstellern die Möglichkeit, ein solches Netzwerk einzurichten. Doch besonders verbreitet hat sich dieser Ansatz nicht.