Zum 5. Todestag von Steve Jobs: Eine Bitte

Sven Kaulfuss 2

Steve Jobs ist tot. Was vor fünf Jahren eine fast ungläubige Schreckensmeldung war, ist heute nicht nur Geschichte, sondern oftmals schon für viele Apple-Kritiker ein ewiges Mantra. Doch heute sollten sie lieber schweigen und zuhören.

Es gibt schönere Jubiläen – der sich heute zum fünften Male jährende Todestag von Steve Jobs gehört beispielsweise nicht dazu. Erinnert der Tod einer uns gleichzeitig persönlich fremden, aber wiederum doch so vertrauten Person des öffentlichen Lebens unweigerlich an die eigene Endlichkeit. Und niemand denkt wirklich gerne daran, dass die Party auf diesem Planeten eines Tages vorbei sein wird. Möge der Letzte das Licht ausmachen.

Zuvor dürfen wir sie wieder lesen, die Lobhudeleien, die kritischen Stimmen, die Nörgler, die den Untergang Apples am Horizont herbeisehen. Auch nach seinem Tod taugt Jobs noch wunderbar als Objekt der Projektion eigener Wünsche und Ansichten. Kein Problem: blubbert einfach darauf los. Und doch, innerlich denkt man: Haltet einfach mal die Klappe!

Diskutiert morgen wieder über die Sinnigkeit einer Klinkenbuchse oder das seit drei Jahren fehlende Update des Mac Pro. Im Angesicht der eigenen Sterblichkeit und damit der wirklich einzigen Wahrheit auf dieser runden, blauen Kugel im Universum erscheinen diese „Probleme“ gegenstands- und belanglos.

Und wenn ihr reden wollt, dann erinnert euch. An Steve Jobs und all die anderen Menschen die ihr heute vermisst. Nutzt die Chance des heutiges Tages und die, die hoffentlich noch folgen werden: Stay hungry, stay foolish.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Apples vergessene Produkte: Kaum zu glauben, doch diese Teile gab es wirklich

Besondere Art des Gedenkens: Steve Jobs aus über 150.000 Domino-Steinen

Quiz: Was weißt du über Apple?

Wie gut kennst du dich rund um Apple aus? Beweise dich hier im Apple-Quiz: Warum heißt Apple „Apple“? Und welches „One More Thing“ präsentierte Steve Jobs?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung