Apple-Chef bricht Schweigen: Was Tim Cook über seinen Nachfolger denkt

Thomas Konrad 2

Seit rund sieben Jahren ist Tim Cook schon Apples CEO. Auch wenn der 57-Jährige offenbar noch nicht abtreten will, hat er sich in einem Interview mit dem US-Portal Vice News nun schon einmal über seinen Nachfolger geäußert.

Apple-Chef bricht Schweigen: Was Tim Cook über seinen Nachfolger denkt
Bildquelle: Apple.

Tim Cook über Datenschutz, Privatsphäre und mehr

Im Interview mit Vice News sprach Tim Cook über Apples Verhältnis zu China, Privatsphäre, Zensur und Apples Zukunft. Cook wiederholte, was er an anderer Stelle schon häufiger betont hatte: Apple wolle so wenig Informationen wie möglich sammeln. Die gesammelten Daten sollen sich außerdem nicht auf einzelne Nutzer zurückführen lassen. „Wir lesen eure Mails nicht, auch nicht eure Nachrichten“, erklärte der CEO. Das sei nicht Apples Geschäftsmodell. Vice-News-Korrespondentin Elle Reeve hakt am Ende jedoch nach: Was, wenn Cooks Nachfolger nicht die gleichen Werte teilt?  Auch darauf hat der Apple-Chef eine Antwort.

Tim Cooks letzter Wurf – iPhone XS und XS Max – im Vergleich mit den Vorgängern – hier im Video:

iPhone XS und XS Max im Vergleich mit iPhone 8 und 8 Plus.

Tim Cook: Schutz der Privatsphäre gehört zu Apple

„Ich hatte nie das Gefühl, viel Macht zu haben“, sagt Cook über seine Rolle bei Apple. Was er über den Schutz der Privatsphäre seiner Kunden denkt, sei vielmehr eine von Apples grundsätzlichen Wertvorstellungen. Daran wird sich auch sein Nachfolger halten, meint Tim Cook: „Ich denke, mein Nachfolger würde nicht sagen, dass sich das ändern muss.“

Tom Cooks Ära als CEO bei Apple ist insgesamt deutlich stärker von Überlegungen rund um die Privatsphäre der Nutzer geprägt. Dafür gab es noch unter Steve Jobs auch weitaus weniger Anlässe. Soziale Netzwerke waren im Kommen, hatten ihr jetziges Ausmaß aber längst noch nicht erreicht. Im Gedächtnis ist vielen dennoch eine Äußerung des Apple-Mitgründers zum Thema Datensicherheit geblieben.

In einem Interview mit dem damaligen Wall-Street-Journal-Journalist Walt Mossberg hatte Jobs sich in aller Deutlichkeit dafür dass App-Entwickler ihre Nutzer jedesmal dann um Erlaubnis bitten, ihre Daten zu verwenden und genau zu erklären, welche Daten wofür zum Einsatz kommen. Anwender sollten laut Jobs selbst erklären, wann eine Dienst die Genehmigung nicht mehr ausdrücklich einholen müsse: „Make them tell you to stop asking them“, sagte er Mossberg.

Quelle: VICE News/Youtube9to5Mac

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