Nach Kritik an Steve-Jobs-Filmen: Aaron Sorkin stichelt gegen Tim Cook

Thomas Konrad 7

Tim Cook ist kein Fan von Steve-Jobs-Filmen: In Stephen Colberts „Late Show“ bezeichnete der der Apple-CEO die Macher dieser Streifen als „opportunistisch“. Einer schlägt nun zurück.

Aaron Sorkin schrieb das Drehbuch für „Steve Jobs“; der Universal-Film kommt am 12. November in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle: Michael Fassbender.

In einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“ widerspricht Sorkin dem Apple CEO: Er selbst und andere Mitwirkende hätten Lohnkürzungen hingenommen, um das Projekt abzuschließen. Von Opportunismus sei keine Spur: „Keiner hat am Film mitgewirkt, um reich zu werden“, erklärt der Drehbuchautor. Cook solle sich den Film ansehen und dann entscheiden, wie er ihn nennen sollte.

Sorkin nimmt kein Blatt vor den Mund — und bleibt nicht ganz bei der Wahrheit: Ganz schön dreist sei es, jemanden als opportunistisch zu bezeichnen, wenn man „eine Fabrik voller Kinder in China betreibt, die Telefone für 17 Cent in der Stunde zusammenbauen.“

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