Tim Cook, andere CEOs und Republikaner sprechen über Donald Trump

Florian Matthey 4

Das Thema Donald Trump beschäftigt Amerika – darunter auch amerikanische Unternehmen. Tim Cook nahm kürzlich ebenso wie andere Wirtschaftsvertreter an einem Treffen mit Republikanern teil, um unter anderem über Trump zu sprechen.

Tim Cook, andere CEOs und Republikaner sprechen über Donald Trump

Der Apple-CEO Tim Cook nahm am vergangenen Wochenende ebenso wie Alphabet-CEO Larry Page und Tesla-CEO Elon Musk am World Forum des American Enterprise Institute im US-Bundesstaat Georgia teil. An dem Treffen nahmen auch hohe Vertreter der republikanischen Partei wie der Senats-Mehrheitsführer Mitch McConnel, der Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan und der Senator des Bundesstaates Arkansas, Tom Cotton, Teil.

Das Treffen war nicht öffentlich; allerdings berichten Journalisten wie Bill Kristol vom The Weekly Standard über die Inhalte. Das Hauptthema soll der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gewesen sein: Laut Kristol ging es nicht darum, das Phänomen Trump zu verstehen, sondern darum, wie man ihn aufhalten könne, um die republikanische Partei davor zu bewahren, jemanden zu nominieren, der einfach nicht Präsident sein sollte.

Andere Quellen, die den Inhalt des Treffens kennen, hatten jedoch eher den Eindruck, dass der Schwerpunkt doch darauf lag, wie und warum Trump so viel Unterstützung unter republikanischen Wählern bekommen konnte.

Aufgrund der Anwesenheit Cooks kamen die Anwesenden auch auf das Thema Verschlüsselung und Datenschutz zu sprechen. Hier soll es ein ziemlich heftiges Wortgefecht zwischen dem Gouverneur Cotton und Cook gegeben haben. Cotton sei den Apple-Chef so scharf angegangen, dass einige Teilnehmer sich sichtlich unwohl gefühlt hätte. Cook scheint aber nicht von seiner harten Linie, Daten schützen zu wollen, nicht abgerückt sein.

Apple und das FBI streiten sich aktuell bekanntlich darum, ob Apple den Behörden durch Modifikationen des iOS einen Zugriff auf verschlüsselte Benutzerdaten geben sollte, wenn die Behörden im Rahmen von Ermittlungen ein iPhone oder iPad sicherstellen.

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