Tim Cook: Augmented Reality kommerziell interessanter als Virtual Reality

Florian Matthey 3

In einem TV-Interview äußert sich Tim Cook nicht nur über AirPods, sondern auch über die Möglichkeiten ohne Kopfhöreranschluss im iPhone sowie Virtual Reality und Augmented Reality. AR habe mehr kommerzielles Potential als VR, so der Apple-CEO.

Tim Cook: Augmented Reality kommerziell interessanter als Virtual Reality

Schon vor der Ausstrahlung gestern morgen (US-Zeit) zeigte die Fernsehsendung Good Morning America einen Ausschnitt, in dem Tim Cook sich zu den neuen drahtlosen Ohrhörern AirPods äußerte: Diese würden im Alltag nicht aus den Ohren herausfallen. Dass sie über kein Kabel verfügen, sei diesbezüglich sogar von Vorteil.

Cook äußert sich in dem Interview aber auch über den Wegfall des Kopfhöreranschlusses im iPhone 7 im Allgemeinen. Dieser ist bekanntlich ein Anlass für die Einführung der drahtlosen Variante der EarPods zu diesem Zeitpunkt. Der Apple-CEO erklärt, dass drahtlose Ohrhörer die Zukunft seien. Wenn man einmal die Zukunft identifiziert habe, wolle man sie so schnell wie möglich erreichen. Mit dem im iPhone-Gehäuse gewonnenen Platz seien andere Dinge möglich – wie Stereo-Lautsprecher, eine größere Batterie und mehr.

Dass Interview kommt auch auf das Thema virtuelle Realität und erweiterte Realität – also Virtual Reality und Augmented Reality – zu sprechen. Cook hatte in der Vergangenheit schon erklärt, dass er Virtual Reality „wirklich cool“ findet, was Spekulationen um Apple-Produkte wie eine VR-Brille nährte. Jetzt betont der Apple-CEO, dass Augmented Reality der kommerziell interessantere Bereich sei: Wer diese Technologien nutze, befinde sich immer noch in der eigentlichen Realität. Man könne sich also beispielsweise weiterhin unterhalten, aber weitere Informationen in der Umgebung sehen – beispielsweise über das Gesprächsthema oder einen weiteren Gesprächsteilnehmer, der nicht wirklich vor Ort ist.

Virtual Reality sei aber ebenfalls sehr interessant, nur eben nicht mit einem ebenso großen kommerziellen Potential. Die Technologien eigneten sich aber beispielsweise den Bereich Bildung oder für Videospiele. Zu eigentlichen zukünftigen Produkten äußerte sich Cook bezüglich dieser Technologien aber wenig überraschend nicht.

iPhone 7 im Hands-On.

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