Tim Cook: Steuervermeidungsvorwürfe sind „totaler Mist“

Thomas Konrad 25

Der US-Sender CBS nimmt im Rahmen der Sendereihe „60 Minutes“ Einblick hinter die Kulissen von Apple. Apple-CEO Tim Cook kommt auch zu Wort und wehrt sich gegen die Vorwürfe der Steuervermeidung.

Tim Cook: Steuervermeidungsvorwürfe sind „totaler Mist“
Bildquelle: CBS.

Im Mittelpunkt der Sendung soll eigentlich Jonathan Ives Design-Labor stehen. In einem Trailer zeigt CBS jetzt den Ausschnitt eines Interviews mit Tim Cook. Charlie Rose, in dessen Show der CEO Ende 2014 Gast war, hakt auch in Sachen Steuern nach.

Was sagt Tim Cook zu Kritikern, die Apple Steuervermeidung vorwerfen? Apple bezahle, so Cook, so viel Steuern wie kein anderes Unternehmen in den USA. Das sollte auch so sein, meint Rose — angesichts der Einnahmen.

Auch im Ausland bezahlt Apple so viel Steuern wie kaum ein anderes Unternehmen. Tim Cooks Kommentar hierzu: Zwei Drittel des Geschäfts mache Apple im Ausland.

Gerne würde man dieses Geld auch zurück nach Hause, in die USA, bringen. Das sei aber zu teuer, koste Apple laut Tim Cook 40 Prozent. Vernünftig wäre das nicht, meint der CEO und kritisiert anschließend die Gesetzeslage: Die Steuergesetze seien für das Industriezeitalter gemacht worden, nicht für das digitale. Für Amerika sei das furchtbar. Schon vor vielen Jahren hätte man, so Cook, Änderungen vornehmen müssen.

Der Vorwurf, das Apple auf ausgeklügelte Art und Weise Steuern für seine Mega-Umsätze vermeide, sei „totaler politischer Mist“.

 

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