Apples CEO Tim Cook war kürzlich mal wieder in Washington: Zusammen mit einem Vertreter von AT&T und einem früheren Google-Manager soll er sich mit Präsident Barack Obama über Datensicherheit unterhalten haben.

 

Tim Cook

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Apple ist zusammen mit anderen US-Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit in die Kritik geraten: Die National Security Agency (NSA) soll im Rahmen ihres Programms „PRISM“ auch mit Apple zusammengearbeitet haben, um Daten von Benutzern auszulesen und diese letztendlich zu überwachen. Apple hatte jedoch erklärt, von PRISM noch nichts gehört zu haben.

Zuletzt wandte sich das Unternehmen mit anderen US-Firmen mit einer Forderung nach Transparenz an die US-Regierung: Ebenso wie bei Anfragen zur Verbrechensbekämpfung möchten die Unternehmen ihre Kunden darüber informieren können, wie viele Anfragen sie in einem bestimmten Zeitraum erhalten haben und welche Kategorie an Benutzerdaten abgefragt wurde.

Tim Cook soll sich nun zusammen mit dem AT&T-Chef Randall Stephenson und dem früheren Google-Vizepräsident Vint Serf mit dem Präsidenten Barack Obama getroffen haben. Serf ist mittlerweile von Obama als Mitglied des National Science Board ernannt worden. Was genau Inhalt des Gesprächs war, ist nicht bekannt, allerdings soll es um Obamas Pläne für einen „nationalen Dialog“ über den Schutz der Privatsphäre im digitalen Zeitalter gegangen sein.