Tim Cook: Tweets gegen diskriminierende US-Gesetzgebung

Florian Matthey 11

Tim Cook äußert sich in seiner Rolle als Apple-CEO deutlich häufiger zu politischen Themen als sein Vorgänger Steve Jobs. Jetzt hat sich Cook gegen „Religionsfreiheit“-Gesetze in US-Bundesstaaten ausgesprochen, die diskriminierende Auswirkungen haben können.

Tim Cook: Tweets gegen diskriminierende US-Gesetzgebung

Über seinen Twitter-Account spricht sich Tim Cook im Namen Apples gegen ein jüngst im US-Bundessstaat Indiana verabschiedetes Gesetz aus, das seinem Namen nach die Religionsfreiheit schützen soll. Cook - beziehungsweise Apple - hofft, dass ein ähnlicher Gesetzesentwurf im Bundesstaat Arkansas nicht zu einem Gesetz werden wird.

Die „Religionsfreiheit“-Gesetze erlauben es privaten Unternehmern, bestimmte Kunden aus religiösen Gründen abzulehnen - ein gläubiger Betreiber eines Restaurants dürfte also beispielsweise allen Schwulen und Lesben Zutritt zu seinem Lokal verweigern, wenn er glaubt, dass seine Religion dies gebiete.

Tim Cook erklärt in seinen Tweets, dass Apple für jeden offen sei. „Wir sind tief enttäuscht über das neue Gesetz in Indiana und rufen den Gouverneur von Arkansas dazu auf, für den ähnlichen Entwurf HB1228 ein Veto einzulegen“, so Cook im Namen Apples. Und: „Auf der ganzen Welt bemühen wir uns, alle Kunden gleich zu behandeln - egal, wo sie herkommen, wen sie anbeten oder wen sie lieben.“

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