AMD kann sich freuen, denn die Ryzen-Prozessoren kommen bei den PC-Nutzern gut an und könnten Intel echtes Kopfzerbrechen bereiten. Nur einen Bereich kann AMD auch mit Ryzen nicht erobern.

AMD Ryzen: Desktop-Prozessoren der nächsten Generation.

AMD gewinnt ordentlich Marktanteile

Wenn es nach den aktuellen Zahlen von Passmark geht, dann hat AMD Intel im 1. Quartal 2017 ordentlich Marktanteile abgenommen, nachdem das Unternehmen in den letzten Jahren extrem stark nachgelassen hat. AMD hat lange gebraucht, um einen konkurrenzfähigen Prozessor zu entwickeln, der nicht nur bei der Präsentation gut klingt, sondern auch tatsächlich eine hohe Leistung bietet, eine attraktive Preisstruktur besitzt und von den Interessenten auch gekauft wird.

Vor genau elf Jahren (!) lagen AMD und Intel fast auf einem Level, danach hat AMD ordentlich Marktanteile verloren und konnte sich auch im weiteren Verlauf der Entwicklung nicht erholen. Es gab kaum konkurrenzfähige Prozessoren zu Intel, die besonders im mobilen Sektor unangefochten an der Spitze sind und in so gut wie jedem mobilen Windows- und Apple-Laptop verbaut werden. Erst jetzt mit Ryzen kann AMD aufatmen. Das Tief scheint endlich überwunden. Die Ryzen-Prozessoren werden gekauft und die Marktanteile steigen wieder. Das ist ein extrem großer Erfolg für AMD, nachdem man über Jahre so hart gekämpft hat.

Für die Zukunft sieht es auch nicht so schlecht aus. AMD hat aktuell nur den Ryzen 7, Ryzen 5 und Threadripper im oberen und High-End-Segment im Angebot. Ryzen 3 und Ryzen Mobile für den Mainstream folgen erst noch. Damit könnten die Marktanteile nochmals deutlich ausgebaut werden. Nur in einem Bereich klappt es nicht …