Unter dem Namen Skylake veröffentlicht Intel seine 6. Generation seiner Core-CPUs. Sie ist in 14-nm-Technologie gefertigt und soll deutlich stromsparender und leistungsfähiger sein als der Vorgänger Broadwell. Alle Infos zu Intel Skylake gibt es hier.

 

Intel Skylake

Facts 
Intel: Wie man einen Chip macht

Intel Skylake – Alle Infos zum Prozessor

Auf dem Siliziumplättchen einer Skylake-CPU befinden sich neben den Kernen auch die GPU der Intel HD 500-Reihe.
Auf dem Siliziumplättchen einer Skylake-CPU befinden sich neben den Kernen auch die GPU der Intel HD 500er Reihe.

Unter den Namen Skylake läuft die zweite Generation der 14-nm-Prozessoren von Intel – der Vorgänger ist unter dem Namen Broadwell bekannt. Da Skylake die 6. Generation der Intel-Core-Famile darstellt, beginnen die Prozessornummern entsprechend mit einer 6.

Die ersten Skylake-Prozessormodelle, die in erster Linie für Gamer gedacht sind, waren der Intel Core-i5-6600K und der Intel Core-i7-6700K. Das Suffix-Kürzel K steht dabei für eine freien Multiplikator, der Chip lässt sich also einfach übertakten. Je nachdem, ob der Prozessor für Desktop- oder mobile PCs gedacht ist, gibt es auch noch die Buchstaben Y, U, K, S und T.

CPU-Buchstabe Bedeutung
K Der Prozessor hat einen frei wählbaren Multiplikator und lässt sich daher übertakten.
S Der Prozessor ist geringfügig leistungsoptimiert und produziert weniger Abwärme (TDP).
T Der Prozessor ist noch stromsparender und erzeugt noch weniger Abwärme.
U Der Prozessor ist für mobile PCs wie Notebooks gedacht und ist zudem eine Ultra-Low-Power-Variante mit sehr wenig Abwärme.
Y Der Prozessor ist für mobile PCs wie Tablets gedacht und produziert die geringste Abwärme.

Neben zahlreichen Überarbeitungen hat Intel vor allem die Grafikleistung der Skylake-CPUs verbessert: Dort kommt die neue Intel HD 500-GPU-Reihe zum Einsatz, die bis zu 40 Prozent mehr Leistung bringen soll als bei dem Vorgänger Broadwell.

Intel Skylake - Prozessor-Modelle

20 Desktop-Modelle hat Intel für seine Skylake-Prozessoren eingeplant.
20 Desktop-Modelle hat Intel für seine Skylake-Prozessoren eingeplant. Bildquelle: Intel

Intel hat 20 Desktop-CPU-Modelle seiner Skylake-Prozessoren angekündigt und daneben 28 mobile CPU-Modelle, die sich wie folgt aufteilen:

  • 7 Core-CPUs der H-Serie mit 45 Watt TDP für Notebooks
  • 2 Core-CPUs der Xeon-H-Serie mit 34 Watt TDP für mobile Workstations
  • 14 Core-CPUs der U-Serie mit 15 bis 28 Watt TDP für Convertibles
  • 5 Core-M-CPUs der Y-Serie mit 3,5 bis 7 Watt TDP für Tablets

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Modellen findet ihr in Intels Datenblatt der Skylake-Prozessoren (PDF).

Skylake benötigt neues Mainboard und neuen Arbeitsspeicher

Skylake-Prozessoren brauchen ein Mainboard mit 1151-Sockel.
Skylake-Prozessoren brauchen ein Mainboard mit 1151-Sockel.

Auch bei Skylake hat Intel die Anzahl der rückseitigen Kontakte verändert. Nun ist auf dem Mainboard ein Sockel mit 1151 Kontaktstellen nötig, um Skylake-Prozessoren dort einzubauen. Beim Vorgänger waren es noch 1150 Kontakte. Daher könnt ihr auch keinen Skylake-Prozessor auf einem Broadwell- oder Haswell-Mainboard montieren. Da die Bohrungen um den Sockel jedoch seit Jahren gleich sind, sollten die meisten Kühler darauf passen.

Skylake ist in erster Linie für DDR4-Arbeitsspeicher konzipiert, allerdings können die CPUs auch mit DDR3-Speicher umgehen. Ob ihr DDR3 oder DDR4-Speicher braucht, hängt vom Mainboard ab. Allerdings gibt es auch Combo-Mainboard, die beide Arten unterstützen. Mehr zum Thema Arbeitsspeicher erfahrt ihr hier: Arbeitsspeicher aufrüsten und einbauen – So geht's.

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