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NVIDIA Tegra K1: Der Super-Prozessor für Mobilfunkgeräte und Automobile

Kamal Nicholas 2

Jens hatte ja bereits darüber geschrieben, dass NVIDIA mit dem Tegra K1 einen wirklich beeindruckenden mobilen Prozessor vorgestellt hat. Wie NVIDIA nun noch in gleich zwei aktuellen Pressemitteilung nachgelegt hat, wird dieser kleine „Supercomputer“ nicht nur in Mobilfunkgeräten eingesetzt werden, sondern findet vor allem auch im  Automobilbereich Einsatz.

 Hier die aktuelle Pressemitteilung für den Tegra K1 in Zusammenhang mit Mobilfunkgeräten

Las Vegas, CES, 6. Januar 2014 – NVIDIA hat heute den fortschrittlichen mobilen Prozessor Tegra K1 vorgestellt. Es handelt sich um einen Super Chip mit 192 Kernen, der auf der gleichen NVIDIA-Kepler-Architektur basiert wie die weltweit schnellste GPU GeForce GTX 780 Ti. Erstmalig ist damit Next-Generation-PC-Gaming auf mobilen Plattformen möglich.
 
Der Tegra K1 setzt neue mobile Standards und unterstützt die aktuellen Gaming-Technologien des PCs. Dadurch kann er hochentwickelte Spiele-Engines wie die Unreal Engine 4 von Epic Games ausführen. Tegra K1 verfügt über weiterentwickeltes Rechenpotenzial, um die Entwicklung von Applikationen zu Computer Vision und Spracherkennung zu beschleunigen. Die hohe Effizienz von K1 macht den Prozessor schneller als alle anderen mobilen GPUs bei gleichem Energieverbrauch. 
 
„Über die letzten zwei Jahrzehnte hat NVIDIA die GPU erfunden und mehr Grafiktechnologien entwickelt als alle anderen Unternehmen“, sagt Jen-Hsun Huang, Mitbegründer und CEO von NVIDIA. „Mit dem Tegra K1 bringen wir dieses Erbe in das mobile Segment. Für Entwickler schließt sich damit eine Lücke, da sie nun Next-Gen-Games und –Apps entwerfen können, die auf jedem Endgerät laufen.“
 
Tegra K1 wird in zwei kompatiblen Pin-to-Pin-Versionen angeboten. Die erste nutzt eine 32-Bit-Quadcore-4-Plus-1-ARM-Cortex-A15-CPU. Die zweite Variante ist eine von NVIDIA designte 64-Bit-Dual-Super-Core-CPU. Diese CPU (Codename „Denver“) bietet sehr hohe Single- und Multi-Thread-Leistung. Sie basiert auf der ARMv8-Architektur und vereint die energieeffiziente ARM-Prozessortechnologie mit 64-Bit-Computing.
 
Beide Versionen des Tegra K1 verfügen dank der NVIDIA-Kepler-GPU mit 192 Kernen über atemberaubende Grafikleistung und verblüffende Visual-Computing-Fähigkeiten. Die 32-Bit-Version wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2014 in mobilen Geräten auf den Markt kommen, das 64-Bit-Modell voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte.
Tegra K1
 

Einfach “Unreal“: Neue, atemberaubende Gaming-Standards

Tegra K1 unterstützt die neuesten PC-Gaming-Technologien – inklusive DirecX 11, OpenGL 4.4 und Tesselation. Entwickler von PC- und Konsolen-Spielen können dadurch ihre optisch beeindruckenden und anspruchsvollen Titel auf mobilen Endgeräten verwirklichen.
 
Durch die unterstützten Technologien kann Tegra K1 die weltweit fortschrittlichste Spiele-Engine Unreal Engine 4 ausführen. Die Unreal Engine ist die erfolgreichste kommerziell lizensierte Spiele-Engine, auf der hunderte Games für High-End-PCs und Konsolen basieren.
 
Tegra K1 ist der erste mobile Prozessor, der die gleichen Grafikfunktionen wie die Next-Gen-Konsolengeneration (Xbox One, PlayStation 4) aufweist und schneller ist als die bisherigen Geräte (Xbox 360, PlayStation 3) – und er passt dabei in eine Handfläche.
 
„Mit der Einführung dieses revolutionären Prozessors können wir Applikationen, die auf dem PC laufen, auf Tegra ausführen“, sagt Tim Sweeney, Gründer von Epic Games und Entwickler der Unreal Engine. „Von jetzt an wird der Leistungs- und Funktionsunterschied zwischen mobilem und High-End-PC-Gaming immer kleiner werden, bis die Unterschiede verschwunden sind.“
 

Fortschrittliche Berechnungen:  Neue, kreative Möglichkeiten

Der Tegra K1 ist der erste Prozessor, der hochentwickelte Berechnungen in das mobile Segment bringt und seine moderne GPU dazu nutzt, neue, mobile Erlebnisse zu ermöglichen.
 
Außerdem ist K1 der erst mobile Prozessor, der NVIDIA CUDA unterstützt – die weit verbreitete parallele Computing-Plattform. Entwickler haben CUDA bisher mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen, um innovative, GPU-beschleunigte Applikationen für Computer Vision, weiterentwickelte Bildverarbeitung, Spracherkennung, Videobearbeitung und viele mehr zu erschaffen.
 

Unglaublich effizient: Etablierung neuer Maßstäbe

Zu seinen Grafik- und Compute-Fähigkeiten kommt die enorm hohe Effizienz des Tegra K1. Seine Kepler-GPU ist 1,5-mal effizienter als andere mobile GPUs. Das Ergebnis sind höhere Leistung bei gleichem Energieverbrauch und ein besseres Erlebnis beim Spielen und in GPU-beschleunigten Anwendungen.(1)  
 
Kepler – als erstes in Desktops und Notebooks eingeführt und später in Workstations und Supercomputern etabliert – ist die weltweit schnellste und energieeffizienteste GPU-Architektur. Bisher sind zig-millionen Kepler-basierte Grafikkarten und Systeme ausgeliefert worden, inklusive der GeForce GTX 780 Ti.
 
„Kepler treibt die zehn energieeffizientesten Supercomputer der Welt an“, sagt Linley Gwennap der Linley Group. „Durch das Herunterskalieren dieser Technologie hat NVIDIA neue Standards dafür gesetzt, was mit mobilen Geräten möglich ist.“
 
Weitere Details über Tegra K1 gibt es unter http://www.nvidia.de/object/tegra-k1-processor-de.html.
 
(1) Die Tegra K1-GPU ist 1,5-mal energieeffizienter als konkurrierende, mobile SOCs wie Qualcomms S800 und Apples A7, wie im GFXBench 3.0 GL Gold, Manhattan, gemessen.

NVIDIA bringt mit dem Tegra K1 Supercomputing-Technologie ins Auto

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Revolutionärer Mobilprozessor ebnet autonom gesteuerten Fahrzeugen den Weg in den Mainstream-Markt.

Las Vegas, CES, 6. Januar 2014 – Der mobile Prozessor Tegra K1 von NVIDIA hilft autonom gesteuerten Autos  beim Sprung vom Entwicklungsstatus hin zur Massenmarkttauglichkeit. Dafür kommt eine für Automobile spezialisierte Version der gleichen GPU zum Einsatz, die die zehn energieeffizientesten Supercomputer der Welt antreibt.

Der Tegra K1 ist der erste mobile Prozessor, der fortschrittliche Rechenleistungen im Auto ermöglicht. Durch K1 können eine Vielzahl von Automobil-Apps ausgeführt werden, die bisher bei derartig geringem Stromverbrauch nicht möglich waren.

Tegra K1 kombiniert eine Quad-Core-CPU mit einer 192-Core-GPU und basieret auf derNVIDIA-Kepler-Architektur, die die Grundlage für die rechenstarken GPUs von NVIDIA bildet – inklusive der Prozessoren, die in den Top-10-Systemen der aktuellen Green500-Liste der weltweit energieeffizientesten Supercomputer verbaut sind.

Auf Tegra K1 laufen kamerabasierte, fortgeschrittene Fahrassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems (ADAS)) wie Fußgängererkennung, Totwinkel-Überwachung, Spurverlassungswarnung und Verkehrszeichenerkennung. Darüber hinaus kann K1 die Wachsamkeit des Fahrers über eine im Armaturenbrett verbaute Kamera überwachen.

„Um die permanenten Daten von Sensoren und Kameras, die bei einem autonom gesteuerten Fahrzeug notwendigerweise anfallen, zu verarbeiten, bringt NVIDIA hocheffiziente Supercomputing-Technologie ins Auto“, sagt Taner Ozcelik, Vice President and General Manager of the Automotive Business bei NVIDIA. „Tegra K1 löst dies, indem er zehnmal schneller als vorherige, mobile Prozessoren rechnet und dabei keine zusätzliche Energie verbraucht.“

Darüber hinaus ist K1 der erste mobile Prozessor, der CUDA unterstützt – die parallele Computing-Plattform im Zentrum moderner Computer Vision. Die Automotive-Version des Super-Chips ist für größere Temperaturbereiche und für den Einsatz in raueren Arbeitsumgebungen konzipiert.

Anpassbare, digitale Instrumentenanzeigen

Zusätzlich zu Computer Vision besticht Tegra K1 durch scharfe, fotorealistische 3D-Grafik. Digitale Instrumentenanzeigen und Infotainmentsysteme können durch die NVIDIA Material Definition Language mit einer Vielzahl virtueller Materialen angepasst werden. Die Material Definition Language simuliert, wie Licht von verschiedenen Materialien reflektiert und gebrochen wird. Von Aluminium und Titan über gebürstetes Aluminium zu genähtem Leder und Carbonfaser ist alles möglich.

Bibliotheken mit fotorealistisch gerenderten Materialien bieten nahezu grenzenlose Möglichkeiten, die digitalen Instrumentenanzeigen zu modifizieren. Fahrer können so Anzeigen, Regler und Skalen nach ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem eigenem Geschmack gestalten.

„Audi und NVIDIA pflegen eine lange und intensive Partnerschaft, in der wir drei Tegra-Generationen genutzt haben, um führende Leistungsmerkmale in Instrumentenanzeigen, Infotainment- und Rückbank-Unterhaltungs-Systeme zu integrieren“, sagt Ricky Hudi, Chief Executive Engineer of Electrics/Electronics bei der Audi AG. „Tegra K1 öffnet ein neues Kapitel für Audi, um revolutionäre Supercomputing-Verbesserungen ins Auto zu bringen und den Weg für gelotste Fahrerlebnisse zu ebnen.“

Programmierbarkeit erhöht Fahrzeuglebensdauer

Aktuell im markt befindliche ADAS-Systeme basieren auf proprietären Prozessoren. NVIDIA Tegra K1 überwindet diese Limitierung und bietet eine offene, skalierbare Plattform für innovative Lösungsansätze.

Zusätzlich hat NVIDIA den Tegra-K1-Prozessor für eine vollständige Programmierbarkeit entwickelt. Er kann über Over-The-Air-Software-Updates erweitert werden und unterstützt dadurch neue Funktionen, sobald sie von den Automobilherstellern verfügbar sind.

„Fortschrittliche Rechentechnologien sind die Grundlage dafür, Automobile in die innovativsten, leistungsfähigsten und begehrenswertesten mobilen Geräte der Zukunft zu verwandeln“, sagt Thilo Koslowski, Vice President and Lead Automotive Analyst bei Gartner. „Durch die Over-The-Air-Update-Möglichkeit dieser Technologien können Automobilhersteller vorhandene Fahrzeugfunktionen verbessern und im Verlauf eines Modellzyklus ganz neue anbieten.“

Modul unterstützt diverse Betriebssysteme

Automotive-OEMs und Tier-1-Zuliferern wird Tegra K1 in Form des Visual Computing Module (VCM) bereitgestellt. Bei VCM handelt es sich um ein innovatives Design, das vor zwei Jahren eingeführt wurde. Das Tegra K1 VCM bietet ein komplettes Computersystem für Fahrzeuge und kann mit verschiedenen Betriebssystemen genutzt werden, darunter QNX, Android, Linux oder Windows.

Das Tegra VCM erlaubt einfaches Upgraden von Fahrzeugsystemen, sobald neuere Hardware verfügbar ist. Dadurch schließt es die Lücke zwischen der sich rapide entwickelnden Consumer Elektronik und des typischerweise langsamer voranschreitenden Lebenszyklus in der Automobilindustrie.

„Durch den modularen Ansatz NVIDIAs können Automobilhersteller mit bahnbrechenden Technologien wie dem Tegra K1 Schritt halten, ohne ganz von vorne anfangen zu müssen“, sagt Roger Lanctot, Associate Director in der Global Automotive Practice bei Strategy Analytics.

NVIDIAs Automotive-Technologie steht für Innovation

Heutzutage befinden sich mehr als 4,5 Millionen Autos auf den Straßen, die mit NVIDIA-Prozessoren ausgestattet sind. Darunter sind die neuesten Modelle von Audi, BMW, Tesla Motors und Volkswagen. Weitere Informationen gibt es unter http://www.nvidia.de/object/tegra-automotive-de.html.

Quelle: NVIDIA

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