Mit dem Quad Core-Prozessor Tegra K1 überzeugte der Hardwarehersteller NVIDIA uns bereits. Acht Monate später legt er nochmal nach und stellt die 64-Bit-Variante „Project Denver“ vor, welche ebenfalls mit beeindruckender Leistung überzeugen soll.

Die Sache mit den 64-Bit-Prozessoren ist nicht immer ganz so einfach: Ein Smartphone mit einem solchen Chip muss nicht zwangsläufig schneller laufen als mit einem gleichwertigem 32-Bit-Prozessor. Denn angefangen beim Betriebssystem, bis zu der jeweils ausgeführten App, müssen alle Softwarebestandteile eine 64-Bit-Unterstützung vorweisen.

128 MByte für den Tegra K1-Denver: Für schnellere Ausführung

Hierüber scheint man sich bei NVIDIA Gedanken gemacht zu haben und stellt mit dem Tegra K1 „Project Denver“ mit 64-Bit die „Methode Dynamic Code Optimization“ vor. Bei dieser werden häufig genutzte Befehle in 128 MByte des Speichers ausgelagert, auf die der Tegra K1 „Denver“ direkt zugreifen kann. NVIDIA verspricht uns mit dieser Methode bis zu doppelte Leistung gegenüber bisherigen Architekturen.

Die beiden Kerne des Dual Core-Prozessors Tegra K1 in der 64-Bit-Variante laufen mit bis zu 2,5 GHz je Kern. Mit der Vorstellung der Funktionen des Tegra K1-Denver ließ NVIDIA ebenfalls verlauten, dass er Pin-kompatibel mit der 32-Bit-Version ist.

Somit soll ein schneller Umstieg auf den 64-Bit-Prozessor bei Geräten ermöglicht werden, den wir bereits bis zum Ende dieses Jahres zu Gesicht bekommen sollen.

via MobileGeeks, Quelle: NVIDIA