NVIDIA Tegra K1: Neuer Mobil-Chip brilliert in Benchmarks

Mateusz Holzhauer 17

Vergangene Woche präsentierte NVIDIA auf der CES seine neuesten Ambitionen nach einer Grafik-Revolution im mobilen Sektor - in Form des Tegra K1-Chips. Die gezeigten Tech-Demos ließen gewiss den Puls einiger Anwesender an die FPS der Demo angleichen. Doch findige Kollegen wollten es genauer wissen und schnappten sich Geräte mit Tegra K1-Chip für einen Benchmark-Vergleich.

NVIDIA Tegra K1: Neuer Mobil-Chip brilliert in Benchmarks

Man mag sich über die Aussagekraft von Benchmark-Tools gerne streiten, doch gerade bei Neuentwicklungen ist die Neugierde groß, wie sich zukünftige Hardware in puncto roher Leistung im Vergleich zu derzeitigen Topmodellen schlägt. Gleiches müssen sich auch die Kollegen von Tom’s Hardware und wccftech gedacht haben und forderten NVIDIAs Prototypen eines Tegra Note 7 mit K1-Chip und Lenovos ebenfalls mit Tegra K1 ausgestatteter All-in-One-PC ThinkVision 28 mit 4K-Auflösung zum Schaukampf auf.

Tegra-K1-gfxbench-mark

So tritt das Referenztablet von NVIDIA gegen Größen wie das iPad Air und Samsungs Galaxy Note 3 an und besticht bei 1080p mit flüssigen 60 FPS im GFXBench – doppelt so viel wie das iPad Air. Doch der K1 wildert auch außerhalb seines Metiers und kann selbst ein Notebook wie das Acer Aspire V5-573G mit seiner integrierten Grafiklösung Intel HD 4400 in seine Schranken weisen. Nur dem Modell von Toshiba, angetrieben von einem i7 Prozessor und einer GeForce GT-740M muss sich der K1 geschlagen geben – Trost darin findend, dass die kampfstarke Konkurrenz aus dem eigenen Hause stammt.

lenovo-k1-gfxbench-mark

Der Lenovo ThinkVision 28 bestätigt die Leistungsstärke beim Vergleich zum iPhone 5S, dem Nexus 5 sowie dem Tegra Note 7, hier mit dem Tegra 4-Chipsatz. Mit 48 Bildern pro Sekunde zeigt der K1 fast doppelt so viele Bilder wie das Smartphone mit dem Apfel. Zur übrigen Konkurrenz wird der Abstand gar noch größer.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim 3DMark.

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Nur im CPU-lastigen AnTuTu Benchmark muss sich der K1 in der Abschlusswertung dem Tegra Note 7 geschlagen geben und kann sich allein nur bei der Leistung der grafischen Oberfläche behaupten.

lenovo-k1-benchmark-AnTuTu

Hält man sich diese Ergebnisse vor Augen, wird die Zukunft der Handhelds mit Sicherheit eine, in grafischer Hinsicht, sehr schöne sein – auch wenn die Leistungswerte von „echten“ Konsolen oder gar PCs mit dezidierter Grafikkarte wohl noch nicht so bald erreicht wird. Was haltet ihr davon, legt ihr überhaupt Wert auf „Zocken to go“? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Quellen: WCCFTech, Tom’s Hardware [via Liliputing]

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