Kameo: Elements of Power sollte erst für den GameCube erscheinen, wurde dann für die erste Xbox entwickelt, erschien schließlich als Launch-Titel für die Xbox 360 und ist nun dank Rare Replay auch auf der Xbox One spielbar. Dass es sich bei Kameo um einen frühen Xbox-360-Titel handelt ist anhand der etwas kantigen Grafik sofort erkennbar, doch davon darf man sich nicht täuschen lassen. Kameo ist für mich das vermutlich letzte richtig gute Rare-Spiel, das oftmals etwas unterschätzt wird. Klar, es kann vielleicht nicht ganz an die herausragende Qualität der goldenen Zeit unter Nintendo anknüpfen, es ist aber dennoch ein sehr gutes Spiel, das mir Seinerzeit viel Spaß bereitet hat.

Kameo erinnert vom Spielablauf stark an Zelda und hat durch die Verwandlungen eine deutliche Anleihe an Majoras Mask. Auf Knopfdruck kann sich die namensgebende Titelheldin Kameo in verschiedene Gestalten verwandeln. Deren unterschiedliche Fähigkeiten könnt ihr im Kampf gegen Gegner einsetzen und sind essenziell, um die verschiedenen Rätsel und Geschicklichkeits-Aufgaben im Spiel zu meistern. Das Spiel erreicht zwar beileibe nicht die Perfektion eines Zeldas, setzt dieses Konzept aber dennoch Konsequent und ideenreich um.
Bereits der Anfang des Spiel zeigt euch, wie die Verwandlungen im Spiel zum Tragen kommen:

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